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Scheucher: Markt ist tabu

(03.02.2009)
Unser Markt ist tabu, sein Flair, sein Charakter bleiben gleich - stellt Bürgermeister Harald Scheucher zur Diskussion um den Benediktinermarkt fest.


Nach dem fast einstimmigen Grundsatzbeschluss des Klagenfurter Stadtsenates für eine Tiefgarage beim Benediktinerplatz, war ja in den letzten Tagen eine heftige Diskussion um die Garage, die Bauarbeiten und ein ebenfalls geplantes Büru-und Wohngebäude im Süden der Benediktinerschule los gegangen.
Bürgermeister Scheucher sieht das als Vorwahlgeplänkel und lud zu einer Klarstellungs-Pressekonferenz. "Der Beschluss des Stadtsenates ist der Start für die Vorplanung, wo erst die Details festgelegt werden", so Scheucher, der versicherte, dass die Standler selbstverständlich einbezogen werden. Die Westhalle könne während der Bauarbeiten auch stehen bleiben, sonst wäre eine neue Halle auf Kosten des Investors gekommen.

Den vielen Gerüchten - Geschäftansiedlungen in Konkurrenz zum Markt - erteilte der Klagenfurter Bürgermeister eine strikte Absage: "Das Gebäude sieht Büroräume und Wohnungen vor, es wird hier sicher kein Lebensmittelhändler und auch keine Gastronomie untergebracht".

Die Tiefgarage selbst hält Scheucher für notwendig, denn die Verkehrssituation ist besonders an Markttagen katastrophal. Marktbesucher aus ganz Kärnten und Standler benötigen Stellplätze. Ebenso wie das Hotel Sandwirth, das ja seine Bettenkapazität verdoppelt hat und die Volksbank, die in die alte Hauptpost zieht.

Alle Details werden im Sinne des Marktes und seines besonderen Flairs im Baurechtsvertrag, der in den nächsten Monaten ausverhandelt wird, festgehalten.

"Für mich hat dabei der Benediktinerplatz oberste Priorität, weil er ein Kleinod, ein Juwel unserer Stadt ist", bekräftigte der Bürgermeister, der mehrmals in der Woche am Markt ist und sich selbst als "begeisterten Benediktiner" sieht

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