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Erster Sozialpreis übergeben

(29.01.2009)
Premiere in Klagenfurt. Mittwoch wurde im Stadthaus von Stadtrat Christian Scheider der erste Sozialpreis „Helfende Hände“, der für besonderes soziales Engagement ausgeschrieben war, übergeben. Für den Preis, der Ende des letzten Jahres ins Leben gerufen wurde, gab es 25 Nominierungen. Keine leichte Aufgabe für die Jury, schließlich sind alles sozialen und karitativen Tätigkeiten preiswürdig.
„Es gibt so viele Menschen, die sich mit viel Herz für ihre Mitmenschen einsetzen“, betonte Stadtrat Christian Scheider, der zu der Veranstaltung auch Stadtrat Peter Steinkellner, Claudia Haider, die einen Preis spendetet, Sozialamtsleiter Ferdinand Mossegger und viele Vertreter von sozialen Einrichtungen und Initiativen begrüßen konnte. Ehrengast war Staatssekretärin Christine Marek. „Jede der Personen, die für die Auszeichnung eingereicht wurden, leisten wunderbare und wertvolle Arbeit“, so Scheider.
Insgesamt wurden 5 Geldpreise vergeben. Vier von der Stadt Klagenfurt, einer von Claudia Haider. Der vierte Platz ging an die Initiative „Behinderte helfen Behinderten“, den Preis nahmen Edith Speiser und Stefanie Neisser entgegen. Die Mitarbeiterin des Österreichischen Zivilinvalidenverbandes ist selbst behindert und engagiert sich mit einer Kollegin in der Beratung und Hilfestellung von Behinderten. Platz Drei ging an den Verein VOBIS mit Obfrau Eva Wobik. Der Verein bietet Asylwerbern Bildungsangebote an und ist eine engagierte Initiative von Studenten der Klagenfurter Universität. Den zweiten Platz erreichte der VINZI BUS Klagenfurt der Vinzenzgemeinschaft Pfarre St. Hemma. Wie Irmgard Grojer vom VINZI BUS erklärte, werden jeden Tag Brote, Tee und wenn nötig Bekleidung an Obdachlose in Klagenfurt verteilt. Gewinner des ersten Sozialpreises der Stadt Klagenfurt wurden ehrenamtliche Hospizmitarbeiter der Palliativstation des LKH, die todkranke Menschen im letzten Lebensabschnitt begleiten. Den Preis nahm für das Team Mag. Barbara Traar entgegen.
Der Sonderpreis von Claudia Haider ging an den Verein Musika Kontakt, einer Musiktherapie für behinderte Menschen mit Obmann Hermann Kothmeier. „Ich bin dankbar dass es euch gibt, ihr habt schon viele Veranstaltungen mit eurer Musik bereichert“, so Stadtrat Scheider.
Wie der Klagenfurter Sozialreferent abschließend betonte, würde eine Gesellschaft ohne die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht funktionieren. Daher sprach Scheider im Namen der Veranstalter allen, die am Sozialpreis teilnahmen, den Dank für das Engagement aus und überreichte als Anerkennung an jene, die nicht unter die Hauptpreise fielen, eine Urkunde.
Foto: Stadtpresse/Eggenberger
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