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City Angels für Klagenfurt

(26.06.2009)
In Klagenfurt sind nun City Angels unterwegs! Nämlich Organe der Group 4, die über die Einhaltung diverser Verordnungen der Stadt wachen. Das Projekt "City Angels" wurde Freitag von Bürgermeister Christian Scheider und Christian Kahle, Geschäftführer der Group 4, präsentiert. Wie Scheider betonte, gibt es in Klagenfurt schon länger das Comunity Policing-Projekt, das die Vernetzung von Stadt und Exekutive zu Zweck hat. Gemeinsam wurden bereits einige Aktionen vornehmlich zum Thema Jugendschutz gesetzt. "Zweite Maßnahme ist nun das Ordnungsamt", so Bürgermeister Scheider. Es geht hier um kleine Probleme in der Stadt wie etwa Verunreingungen, alkoholisierte Gruppen, Vandalismus und ähnliches. Hier sollen künftig die City Angels eingreifen. Das Projekt läuft bereits und jene Group 4-Mitarbeiter, die derzeit die Kurzparkzonen überwachen, sind auch als "City Angels" unterwegs. Ausgearbeitet wurde das Konzept von der Group 4 und Klagenfurt ist die erste Stadt in Österreich, in der es zu Anwendung kommt. Der Stadt entstehen im Probebetrieb noch keine Kosten, eine Ausweitung der Kompetenzen ist aber geplant. So sollen die City Angels z. B. auch Strafmandate austellen können, wenn etwa gegen die Leinenpflicht bei Hunden verstoßen wird. Seitens der Stadt wurde bereits das Ersuchen an das Land gerichtet, das Sicherheitsgesetz entsprechend abzuändern. "Wir sind aber keine Ersatzpolizei, die Gewaltentrennung bleibt selbstverständlich bestehen", so Christian Kahle. Wie Bürgermeister Scheider auch betonte, soll das Einsatzgebiet künftig auf die ganze Stadt ausgeweitet werden.


 

Aufgabengebiet

Grundsätzlich können „City Angels“ folgende Aufgaben übernehmen:
- Überwachung „Hunde HOT SPOT“ (Problematik Verunreinigung)
- Präventive Sicherheit durch eine augenfällige Präsenz in der Stadt.
- Sicherheitsstreifendienste im Bereich der Innenstadt, allenfalls mit geprüften Diensthunden, in Parks und besonders sensiblen öffentlichen Plätzen.
- Alterskontrollen in Gastbetrieben der Innenstadt hinsichtlich des Alkoholausschankes an Jugendliche.
- Sperrstundenüberwachung.
- Informations- und Servicedienste für Bürger und Touristen.
- Hilfestellung und Unterstützung älterer Mitbürger im Rahmen des Straßenverkehrs.
- Ersthelfer mit Sanitätsausbildung im öffentlichen Bereich.
- Unterstützung der Betriebe der Innenstadt durch Präsenz (Prävention) und Interventionsmöglichkeiten oder durch Erstmaßnahmen und Assistenzleistung für
  Gewerbetreibende, die Opfer eines kriminellen Deliktes wurden.
- Schulwegsicherung.
- Müllinselüberwachungen.
- Überwachung des ruhenden Verkehrs im Bereiche der Kurzparkzonen (erweiterbar auf die StVO Bereiche).
- Verkehrsregelung in Sonderfällen.
- Wahrnehmung der Einhaltung bestimmter Ver¬ordnungen des Stadtsenates (z.B. Leinenpflicht von Hunden in Parkanlagen usw.).
- Gästemeldekontrollen.
- Überwachung der Einhaltung allfälliger weiterer von der Stadt zu bestimmender Verordnungen.

 

Nutzen

- Spürbare Erhöhung der subjektiven und der objektiven Sicherheit.
- Hebung des Images der Stadt und ihrer Verantwortungsträger, weil die diesbezüglichen Sicherheitsmaßnahmen vom Bürger akzeptiert werden .
- Selbstfinanzierendes Service- und Sicherheitssystem.
- Möglichkeit zur Übernahme von städtischen Mitarbeitern via Leasing – Reduzierung der Kosten.
- Abbau der Überstunden und Mehrarbeit von städtischen Mitarbeitern.
- Ständige und flexible Verfügbarkeit.
Durch die Präsenz der City Angels gibt es eine spürbare Erhöhung der subjektiven und objektiven Sicherheit. Auch das Image einer Stadt kann angehoben werden.

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