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Feinstaubkleber im Test - Adaptiertes Streufahrzeug präsentiert

(16.06.2009)
Dienstag gab es für das von der EU mitfinanzierte Feinstaubprojekt CMA+ auch den praktischen Start. Umweltreferentin Stadträtin Mag. Andrea Wulz, Umweltabteilungsleiter Dr. Wolfgang Hafner und Johann Koban von der Abteilung Straßenbau und Verkehr präsentierten das adaptierte Streufahrzeug, das im Rahmen des Projektes den Feinstaub¬kleber auf die Klagenfurter Teststrecken aufbringen wird.

Der so genannte Streuteller wurde so umgebaut, dass eine genaue Dosierung des flüssigen Calcium-Acetats vorgenommen werden kann. Dies ist besonders wichtig, ist doch eine serienreife Technik und ein Handbuch für Gemeinden das Ziel des EU-finanzierten Vorhabens.

Zum Einsatz kommen soll das umweltfreundliche Auftaumittel, das Umwelt und Pflanzen nicht schädigt, im Sommer und im Winter. Denn mit CMA lässt sich auch der Staub auf Baustellen und unbefestigten Straßen binden.
Erste Teststrecke war Dienstag der Druckerweg in Feschnig. Bei der Präsentation konnte deutlich erlebt werden, wie sich die Staubentwicklung nach Aufbringen des „Klebers“ reduziert.

Umweltreferentin Mag. Andrea Wulz ist besonders stolz, dass Klagenfurt nach KAPA GS (Anti-Feinstaub-Projekt und SPAS (Lärmschutzwände mit Feinstaubfilterkörben) schon das dritte Projekt von der EU genehmigt bekommen hat. Insgesamt wird dieses Vorhaben, bei dem die Gemeinden Bruneck und Lienz sowie die TU Wien als Partner dabei sind,  2,7 Millionen Euro kosten, die Hälfte übernimmt die EU.


Foto: Stadtpresse/Eggenberger

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