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Jubiläumsfest in Zalaegerszeg

(19.05.2009)
Vor 20 Jahren viel der „Eiserne Vorhang“. Im ungarischen Zalaegerszeg gedachte man der Ereignisse. Die Partnerstadt Klagenfurt überbrachte Grüße. Vor 20 Jahren fiel nicht zuletzt Dank dem Mut der Ungarn (DDR-Bürger konnten über Ungarn in den Westen ausreisen) der „Eiserne Vorhang“, vor 19 Jahren wurde zwischen Zalaegerszeg und Klagenfurt eine Städtepartnerschaft geschlossen. Daher war die Landeshauptstadt nun auch dabei, als das Jubiläum der Grenzöffnung zum Osten in Zalagerszeg gefeiert wurde.
Von der Europäischen Union wurde ein Bewerb zum Jubiläum ausgeschrieben. Zalaegerszeg hat sich daran beteiligt und war unter den Siegern, daher wurde die Festveranstaltung auch von der EU mitfinanziert. Gefeiert wurde im Rahmen des 15. Stadtfestes, dem Egerszeg Festival. Bürgermeister Dr. Endre Gyimesi konnte dazu neben Vertetern von acht weiteren Partnerstädten aus Klagenfurt Stadträtin Dr. Christine Jeremias begrüßen. Wie Dr. Jeremias beim Festakt im Festsaal der Stadtverwaltung betonte, gab es mit Klagenfurt schon vor Abschluss der offiziellen Partnerschaft freundschaftliche Kontakte. „Vor allem im kulturellen Bereich gab es bereits einen regen Austausch“, so Dr. Jeremias, die in ihrer Festansprache auch betonte, wie sehr Städtepartnerschaften zur Erweiterung des Horizontes und zum Entstehen von Freundschaften beitragen können. Zwischen Zalaegerszeg und Klagenfurt hat sich in den letzten Jahren vor allem in den Bereichen Jugend und Sport viel getan.
Seitens der Landeshauptstadt gab es für Zalaegerszeg nicht nur eine Grußbotschaft, sondern auch etwas für die Bürger der Partnerstadt. Auf dem Stadtfest war Klagenfurt Stand des Tourismusamtes vertreten. Und da gab es nicht nur jede Menge Info-Material über Klagenfurt, sondern auch Kärntner Schmankalan. Höhepunkt beim Fest am Rathausplatz war aber der symbolische Durchschnitt eines Stracheldrahtzaunes. Mit dem Fall des Zaunes wurden auch unzählige Luftballone mit einer Friedensbotschaft gestartet.
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