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Firmenbesuch bei Kostwein

(17.11.2009)
Bereits seit 88 Jahren gibt es den Klagenfurter Familienbetrieb Kostwein. Bürgermeister Christian Scheider wurde zu einem Besuch eingeladen.

Die Kostwein-Gruppe wurde 1921 gegründet – seitdem produziert das Unternehmen Maschinen für verschiedene Weltmarktführer im Industriebereich (z.B. Verpackungsmaschinen). Dienstag Nachmittag überzeugte sich auch Bürgermeister Christian Scheider vom Erfolg des Traditionsbetriebes in Tessendorf und stattete dem Unternehmen einen Besuch ab.

1921 gründeten Adolfine und Johann Kostwein eine Schlosserei in Klagenfurt. Damals wurden Kühlkompressoren und Schankanlagen erzeugt. Über die Jahre führten die Nachkommen das Unternehmen weiter – heute gibt es drei Geschäftsführer, die Brüder DI Hans und Heinz Kostwein und deren Cousine Ulrike Schrott-Kostwein. Bereits 1973 erhielt der Familienbetrieb das Recht zur Führung des Klagenfurter Stadtwappens.

Die Kostwein-Gruppe beschäftigt derzeit 650 Mitarbeiter, davon 54 Lehrlinge bei Standorten in Klagenfurt, Maria Saal, Ferlach, Völkermarkt und Varazdin in Kroatien. Bei dem Gespräch mit Bürgermeister Christian Scheider wurde auch über die Wirtschaftskrise gesprochen – sie ging auch an Kostwein nicht spurlos vorüber. „Wir mussten uns an die Krise anpassen, nur wer flexibel ist, kann auf dem Markt mithalten!“ erklärt Geschäftsführer DI Hans Kostwein. „Entwicklungen machen nicht halt – man muss sich darauf einstellen, sonst überlebt ein Unternehmen nicht!“, so der Bürgermeister zur Krise. Nach einigen schwierigen Monaten geht es nun aber wieder aufwärts und im nächsten Jahr wird ein Joint-Venture-Unternehmen in Indien, in Ahmedabad, die Produktion aufnehmen.

Die Geschäftsführung legt sehr viel Wert auf Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. „Ohne die Kompetenz unserer Mitarbeiter könnten wir unsere Leistungen niemals erbringen!“, so Geschäftsführer DI Hans Kostwein.

Bürgermeister Christian Scheider war beeindruckt von der Größe und Leistung des Klagenfurter Betriebes. Er wünschte den Eigentümern weiterhin viel Erfolg und bedankte sich für den interessanten Rundgang durch das Unternehmen.

 

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