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H1N1 in den Schulen - Trotzdem: keine Panik!

(05.11.2009)
Die Neue Grippe, auch Schweinegrippe genannt, hat nun die Klagenfurter Schulen erreicht. Impfung und Hygiene schützen, warnt Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz vor Panik!

Amtsarzt Dr. Klaus Fillafer  sieht mittlerweile keine einzige Schule in Klagenfurt, die H1N1 frei ist. In manchen Schulen gibt es über 70 Schüler und Schülerinnen, die an grippalen Symptomen erkrankten. Bei einigen wurde das H1N1-Virus nachgewiesen, dies ist aber sicher nur die Spitze des Eisberges. Das Virus wird derzeit von den Gemeinschaftseinrichtungen in die Familien hineingetragen. Dr. Fillafer schätzt, dass bis zum Frühjahr eine vollständige Durchseuchung mit diesem Virus stattfinden wird.
„Eine Panik ist nicht angebracht. Jeder wird für sich entscheiden müssen, ob er sich der Krankheit stellt, wobei die Erkrankung in den überwiegenden Fällen den Verlauf eines mittleren grippalen Infektes hat. Will man die Erkrankung an H1N1 vermeiden, ist die Impfung die einzige Möglichkeit“, beruhigt Gesundheitsreferentin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.

Kranke gehören ins Bett

„Grippewellen kommen immer wieder in der kalten Jahreszeit vor, eine tatsächliche Gesundheitsgefährdung ist aber minimal, das beste Mittel gegen grippale Symptome ist diese Symptome ernst zu nehmen und sich ins Bett zu legen. Der Körper braucht Ruhe, viel Flüssigkeit und Vitamin C, um sich gegen die Krankheitserreger wehren zu können“, so die Gesundheitsreferentin.
Eine Ausbreitung kann laut Dr. Fillafer nur eingedämmt werden, wenn rechtzeitig Isolationsmaßnahmen ergriffen werden. Das heißt, jeder der sich krank fühlt und an grippalen Symptomen leidet, gehört ins Bett und nicht auf den Arbeitsplatz, in die Schule oder den Kindergarten. Wichtig ist auch, sich an entsprechende Hygienevorschriften wie regelmäßiges Händewaschen, Hygiene beim Husten zu halten oder Ansammlungen von Menschen fern zu bleiben.

 

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