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Klagenfurter Mittelbühne kommt!

(04.11.2009)
Es ist soweit! In der Messehalle 10 entsteht die Klagenfurter Mittelbühne! Geleitet wird das Theater von ke-Intendant Gerhard Lehner. Der Spielbetrieb startet Anfang 2010!

„Die Schaffung einer Mittelbühne war eines der ersten und wichtigsten Anliegen, die an mich herangetragen wurden, als ich 2006 Kulturreferent der Landeshauptstadt Klagenfurt geworden bin. Nach einigen Standortbesichtigungen und ausführlichen Gesprächen mit möglichen Betreibern ist es jetzt soweit: in der Messehalle 10 entsteht die Klagenfurter Mittelbühne, die mit Jahresbeginn 2010 ihren Spielbetrieb aufnimmt“, skizzierte Vzbgm. Albert Gunzer Mittwoch Vormittag kurz die Entstehungsgeschichte eines mittelgroßen Theaters für Klagenfurt nach, nicht ohne die „gute Kooperation mit dem Kulturreferat der Kärntner Landesregierung“ zu betonen. Denn ein Teil der Jahreskosten, die für die Klagenfurter Mittelbühne anfallen, wird vom Land getragen. Das bestätigte Kultur- und Finanz-Landesrat Mag. Harald Dobernig bei der Präsentation vor Ort.

In der Messehalle 10, besser bekannt als Jugendzentrum „k:wadrat“, die von der Stadt Klagenfurt adaptiert worden ist, wird ab Jahresbeginn mit dem Mittelbühnenbetrieb begonnen. Der Verein WIKI, der das Jugendzentrum betreibt, übersiedelt nach nebenan in die Messehalle 11, in der eine Lokalität frei geworden ist. Nachdem kleinere Adaptierungsarbeiten vorgenommen werden müssen, wird der Umzug aller Voraussicht nach mit Ende 2009/Anfang 2010 erfolgen.

Tanztheaterszene etablieren

Die Klagenfurter Mittelbühne wird von dem langjährigen Intendanten des „klagenfurter ensembles“, Gerhard Lehner, betrieben. Er will mit dem „ke“ in das Haus am Messegelände übersiedeln, vier bis fünf eigene Theaterproduktionen verwirklichen. Weiters soll eine anspruchsvolle Tanztheaterszene etabliert, das Haus aber auch für Kabarettaufführungen, Gastspiele anderer Theater und eventuell auch für Konzerte zur Verfügung stehen, „so das Programm vom Anspruch her in das Konzept des Hauses passt“, so Lehner, für den mit der Realisierung der Mittelbühne ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung geht.

Kulturreferent Vzbgm. Albert Gunzer will sich in das künstlerische Konzept „nicht einmischen“. Institutionen und Veranstalter, die die Klagenfurter Mittelbühne als Veranstaltungsort nutzen wollen, sollen sich bei Intendant Gerhard Lehner oder MMag. Manuela Tertschnig von der Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt melden.
Wesentlich für den Betreiber ist, „dass das Haus die Richtung eines modernen, zeitgenössischen Theaters bekommt“. Insgesamt soll die Mittelbühne laut Gerhard Lehner rund 200 Tage im Jahr bespielt werden.

Die Kosten für die Mittelbühne – jährlich 36.000 Euro Miete und 25.000 Euro Betriebskosten - trägt die Stadt Klagenfurt. „Die 25.000 Euro Betriebskosten bekommen wir vom Land refundiert“, freut sich Vzbgm. Gunzer. Für den künstlerischen Spielbetrieb wird das „klagenfurter ensemble“ extra subventioniert!
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