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Ehrpfennig für Pferdesport-Pionier

(19.10.2009)
Er gilt als Pionier des Kärntner Reitsportes und hat viel dazu beigetragen, den Pferdesport auch in Klagenfurt zu etablieren. Herbert Knoll, der nun mit dem Ehrpfennig ausgezeichnet wurde. Vergangenes Wochenende bei der Klagenfurter Pferdemesse wurde Knoll die Auszeichnung der Stadt von Bürgermeister Christian Scheider im Beisein der Stadträte Ing. Herbert Taschek und Wolfgang Germ überreicht.
Scheider würdigte dabei die Leistungen und Verdienste von Herbert Knoll, der in Klagenfurt/Tultschnig den größten Reitstall Kärntens mit rund 80 Pferden betreibt. „Außerdem führt Knoll die einzige staatlich geprüfte Reitschule in Klagenfurt“, so Scheider, der hervorhob, dass Herbert Knoll schon 1993 von der Stadt mit dem „Goldenen Sportehrenzeichen“ ausgezeichnet wurde. Knoll bekam die Auszeichnung damals für seine Verdienste, die Europameisterschaft der Springreiter nach Klagenfurt zu bringen.
Herbert Knoll wurde 1938 in Südtirol geboren und kam während des 2. Weltkrieges mit seiner Mutter nach Kärnten. Sein Vater fiel im Krieg. Bereits im Alter von 20 Jahre erhielt Knoll von seinem Großvater den landwirtschaftlichen Besitz in Tultschnig übergeben. 1972 sattelte Knoll von der Standardlandwirtschaft auf die Pferdezucht um, seit 1988 betreibt er mit seinen drei Söhnen Herbert, Christian und Peter die staatlich anerkannte Reitschule.
Herbert Knoll dankte der Stadt Klagenfurt recht herzlich für die Auszeichnung und die immer wieder gute Kooperation mit der Stadtverwaltung. „Ohne das gute Management von Stadt und Reitclub wäre es nie möglich gewesen, die Europameisterschaft 1993 und drei Jahre später noch einmal, in die Landeshauptstadt zu bringen“, so Knoll, der sich bereits wieder Gedanken über eine große Pferdeveranstaltung macht. Was das wird, das will er derzeit aber noch nicht verraten.

 

Bildtext: Gratulierten Herbert und Ida Knoll zur Auszeichnung: Bürgermeister Christian Scheider und die Stadträte Ing. Herbert Taschek und Wolfgang Germ.
Foto: Stadtpresse/Eggenberger

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