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2. Feinstaubkongress in Klagenfurt

(21.09.2009)
In Klagenfurt wurde in den letzten Jahren schon sehr viel gegen die Feinstaubbelastung unternommen. Jetzt gibt es den 2. Feinstaubkongress. Um zu sehen, wie international gegen diese Umweltbelastung vorgegangen wird und wie der aktuelle Stand in der Feinstaubbekämpfung ist, gibt es nach dem letzten Jahr auch heuer wieder diesen Kongress. Die Veranstaltung findet am 1. und 2. Oktober im Konzerthaus statt. Das Programm wurde Montag im Rathaus von Bürgermeister Christian Scheider und Umweltreferentin Mag. Andrea Wulz im Beisein von Landeshauptmann Gerhard Dörfler vorgestellt.
„Stadt und Land sind in der Feinstaubbekämpfung schon länger vernetzt und ziehen gemeinsam an einem Strang“, betonte Mag. Wulz, die hervorhob, dass es einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog gibt, der auch in Kooperation umgesetzt wird. Die erfolgreiche Arbeit zeigt mittlerweile auch Früchte, dank Projekten wie dass von der EU geförderte KAPA GS gibt es schon einige Erfolge zu verzeichnen.
Für Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist es vor allem der Verkehr, der entsprechend geregelt gehört. „Den Verkehr können wir nicht wegzaubern, wir müssen jetzt aber versuchen, ihn entsprechend zu verteilen“, betonte Dörfler. Außerdem hob Dörfler die Elektroauto-Initiative des Landes hervor. Das Land ist auch gerade dabei, Kärnten bzw. Klagenfurt als Teststandort für VW in Sachen Elektroautos zu positionieren.
Wie der Leiter der Abteilung Umweltschutz, Dr. Wolfgang Hafner, bei der Präsentation des Feinstaubkongresses betonte, wird an der Veranstaltung heuer ein Pionier in Sachen Feinstaubforschung, nämlich Douglas Dockery von der Harvard School of Public Health in Klagenfurt teilnehmen. Dockery beschäftigt sich schon seit 25 Jahren mit dem Problem Feinstaub und gilt als der Experte auf diesem Gebiet. Er ist aber nur einer von zahlreichen Fachleuten, die heuer in Klagenfurt referieren werden. Übrigens ist die Veranstaltung heuer nicht nur den Fachleuten vorbehalten sondern auch für interessierte Klagenfurter zugänglich. Allerdings muss man sich vorher anmelden. Anmeldungen sind im Internet unter www.life-spas.at möglich.
Wie Dr. Hafner bei der Projektpräsentation weiter betonte, hat die Stadt Klagenfurt punkto Feinstaubbelastung die Chance, das Problem selber zu lösen. Nämlich indem man Alternativen zum Individualverkehr wie ÖPNV oder Rad fördert sowie parallel dazu den Pkw-Verkehr entsprechend leitet.

 

Bildtext: Präsentierten den 2. Feinstaubkongress in Klagenfurt: LH Gerhard Dörfler mit Bürgermeister Christian Scheider, Stadträtin Mag. Andrea Wulz und Dr. Wolfgang Hafner.
Foto: Stadtpresse/Burgstaller

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