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Nachhaltig bei drei Stadt-Festen

(25.09.2009)
Unter dem gemeinsame Dach der Umwelt und der Nachhaltigkeit ging es am Freitag bei drei Festen in der Innenstadt hoch her.

Die Klagenfurter informierten und vergnügten sich beim Mobilitätstag des städtischen Umweltreferates, genossen die Schmankerln beim Bio-Fest und waren bei "100 Jahre Öffentlicher Personennahverkehr "dabei.
Beim ersten Mobilitätstag, der ja den "Autofreien Tag" abgelöst hat, wurde die Bahnhofstraße zum Bummel-Boulevard. Die Geschäftsleute beteiligten sich mit einem Flohmarkt, der Kran der Baustelle in der Bahnhofstraße transportierte die Interessierten in luftige Höhen, wo sich bei herrlichstem Wetter ein phantastischer Rundblick über Klagenfurt bot. Viele Klagenfurter testeten die zur Verfügung gestellten Elektorautos - darunter ein Puch 500 Oldtimer, staunten über geräuschlose und problemlose Fortbewegungungsmöglichkeit die Autos auch bieten können. Getestet werden konnten auch E-Scooter und Elektrofahrräder. Die Informationsstände der Umweltabteilung waren gut frequentiert, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gaben Auskunft zu den verschiedensten Themenbereichen. Mit einer Kutsche oder einem Oldtimerbus konnte man die Innenstadt erkunden. In regelmäßigen Abständen fuhr auch die neue Kehrmaschine der Stadt. Sie wirbelt keinen Staub mehr auf, da gleichzeitig der sogenannte Feinstaubkleber mit Wasser auf die Fahrbahn aufgebracht wird.

Beim Promi-Segway-Rennen (große Elektroroller, die durch die Lenkstange gesteuert werden, bekannt aus amerikanischen Filmen), landete die Klagenfurter Umweltreferentin Mag. Andrea Wulz nach ihrem Sieg im Vorjahr wieder auf Platz 1.

Bio-Fest

Beim schon traditionellen Alpen-Adria-Biofest werden Freitag und Samstag (25. und 26. September) wieder gesunde Köstlichkeiten aus Kärnten, Italien und Slowenien angeboten. Vom Brot über Käse, Schinken, Mehlen, bis zu Bio-Wein und zu Gesundheitsbetten gibt es eigentlich alles. Bei der Eröffnung wiesen Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeisterin Gesundheitsreferentin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Umwelt-Stadträtin Mag. Andrea Wulz auf die Bedeutung natürlich erzeugter Leensmittel für den Menschen und für unsere Umwelt hin.

100 Jahre Kutsche, Tram und Busse

Für die Umwelt von besonderer Bedeutung ist ja der öffentliche Personennahverkehr, deshalb feierten die Stadtweke ihr Jubiläum auch mit unter dem Dach der gemeinsamen Nachhaltigkeit. Start für den ÖPVN in Klagenfurt war, als vor 100 Jahren die Lizenz für eine Pferdetramway gekauft wurde und diese in den städtischen Bereich eingegliedert worden ist. Von der Tramway über den O-Bus bis zu den heutigen modernen Niederflurbussen ging die Reise. Beim Geburtstagsfest war auch schon die Zukunft zu bestaunen: ein Hybrid-Gelenkbus. Die zahlreichen Besucher beim 100er-Fest konnten aber auch in die Vergangenheit reisen - mit alten Bussen, Tramway und Uniformen. Livemusik, Sportler-Autogrammstunden und ein Festakt komplettierten das Programm.
Stadtwerke-Vorstand DI Romed Karrè wünschte sich Elektro-Automobile innerhalb der Ringe und außerhalb leistungsfähige Busspuren für die STW-Mobilität. Bürgermeister Christian Scheider wies daraufhin, dass Schutz der Umwelt ohne Stärkung des Öffentlichen Personenahverkehrs nicht möglich ist. Heute befördern die 140 Chauffeure mit über 60 Bussen übrigens auf 15 Linien  jährlich rund 21 Millionen Fahrgäste und legen dabei rund drei Millionen Kilometer zurück.

 

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