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Kombination Eishalle und Hallenbad

(22.04.2010)
Die Stadt Klagenfurt braucht ein neues Hallenbad, der KAC wünscht sich eine neue Eisarena! Wie man beides unter einen Hut bringt, wurde Donnerstag von Bürgermeister Christian Scheider präsentiert. Vorgestellt wurde eine Eishallen- und Hallenbadkombination auf dem Messegelände.
Wie Bürgermeister Scheider betonte, ist für ihn der Standort Innenstadt wichtig. Die Finanzierung des Projektes wird aber ohne Investoren nicht möglich sein. Für den Bürgermeister stellt das Innenstadtprojekt auch keine Konkurrenz zum am selben Tag im Stadtsenat (siehe eigenen Aussendung) präsentierten Projekt von KAC-Präsident Dr. Karl Nedwed dar.
Bei dem Innenstadtprojekt sind zwei Architekturbüros beteiligt. Nämlich der Klagenfurter Architekt Dipl.-Ing. Harald Omansiek, der eine neue Eishalle am Messegelände konzipierte sowie der Grazer Architekt Dipl.-Ing. Guido Strohecker, der sich mit dem der Eishalle angrenzenden Hallenbad beschäftigte. Laut einer Machbarkeitsstudie vom Sportpark Klagenfurt würde diese Variante große Synergieeffekte ergeben. „Nämlich bei den Energiekosten, den Personalkosten, der gemeinsamen Parkplatznutzung, dem Eingangs- und Kassenbereich oder beim einheitlichen Eintrittssystem“, so Ing. Gert Unterköfler von der Sportpark GmbH, der das Einsparungspotential mit rund 300.000 Euro pro Jahr bezifferte. Weitere Vorteile wären eine Belebung der Innenstadt, die vorhandene Anbindung an den ÖPNV oder die vorhandene Infrastruktur im Zentrum.
Das Architekturkonzept des Büros Omansiek sieht nun eine neue Eishalle für 7.500 Besucher vor. Im Eingangsbereich, der mit einer Stahl-Glaskonstruktion versehen ist, sind ein Fanshop, die „Hall of Fame“ und ein Restaurant integriert. „Ostseitig gibt es eine direkte Verbindung zum Hallenbad“, so Dipl.-Ing. Omansiek. Auch an eine direkte Anbindung an das Hallenbad ist gedacht. Die Baukosten betragen netto rund 23,5 Millionen Euro. Das vom Architekten Dipl.-Ing. Guido Strohecker konzipierte Hallenbad soll nach den Slogan „Stadt.Sport.Bad“ gebaut werden. Präsentiert wurde ein niedriger Bau, der mehr in die Tiefe als in die Höhe geht. Es ist als Familienbad gedacht, das neben einem großen Schwimmbecken auch ein tiefer gelegtes Sportbecken sowie einen jeweils einen großen Sauna- und Fitnessbereich enthält. Für jeden dieser Bereiche sind separate Eingänge möglich. Für das Sportbecken ist eine Doppelfunktion vorgesehen, es kann in den Familienbereich integriert werden. Die reinen Baukosten für das Hallenbad betragen netto rund 40 Millionen Euro.
Für Bürgermeister Scheider ist es nun wichtig, im Senat eine Entscheidung und für die Finanzierung Investoren zu finden. Letztere gibt es angeblich schon, das steirische Architekturbüro hat bereits zwei Interessenten.
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