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Maßnahmenkatalog für mehr Sicherheit

(28.01.2010)
Der tödliche Arbeitsunfall vergangenes Jahr hat es notwendig gemacht, die Mitarbeiter der Müllabfuhr verstärkt auf die Sicherheitsbestimmungen hinzuweisen. Daher wurde nochmals ein Maßnahmenpaket geschnürt, das Donnerstag von den Stadträten Peter Steinkellner und Wolfgang Germ sowie den Abteilungsverantwortlichen den Mitarbeitern präsentiert wurde. Wie Stadtrat Steinkellner bei der Präsentation betonte, ist die Sicherheit der Mitarbeiter der wichtigste Punkt. „Viele Maßnahmen beruhen auch auf gesetzlichen Grundlagen, die man nicht einfach ignorieren kann“, so Steinkellner, der an alle Mitarbeiter appellierte, die Sicherheitsbestimmungen einzuhalten. 
Grundsätzlich gilt für die Mitarbeiter der Müllabfuhr nun eine Kernarbeitszeit mit gesetzlich vorgeschriebener Pause. Die Lenker von Müllfahrzeugen müssen nun die täglichen Servicearbeiten vor Dienstbeginn durchführen. Einmal im Jahr müssen alle Mitarbeiter der Müllabfuhr zu einer Schulung. Im täglichen Einsatz darf beim Zurückstoßen des Müllfahrzeuges kein Mitarbeiter am Trittbrett stehen, beide Müllmänner müssen sich vom Fahrer gut sichtbar im Fahrzeugbereich aufhalten. Der Aufenthalt auf dem Trittbrett war auch bisher beim Rückwärtsfahren schon verboten, nun wurde verstärkt nochmals darauf aufmerksam gemacht.
Neben arbeitstechnischen Vorgaben enthält das Maßnahmenpaket auch disziplinäre Richtlinien, nach denen bei Verstößen vorzugehen ist. Laut Vorschlag von Stadtrat Wolfgang Germ gibt es nun eine Probephase von zwei Monaten. Danach will man sich nochmals zusammensetzten und weitere Vorschläge der Mitarbeiter und der Personalvertretung in das Konzept einbauen. Außerdem soll bis April auch die neue optimierte Routeneinteilung fertig sein.
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