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Sitzung des Klagenfurter Stadtsenates

(26.01.2010)
Die neue Kultur-GesmbH, der neue Montessori-Kindergarten und die Eisstock-EM 2010 waren unter anderen Themen in der aktuellen Sitzung des Klagenfurter Stadtsenates.

Der Klagenfurter Stadtsenat bestellte  Dienstag Dr. Klaus Fillafer als Nachfolger der in den Ruhestand getretenen Stadtphysika Dr. Roswitha Plank zum Leiter der Abteilung Gesundheit. Der Antrag von Personalreferent Stadtrat Wolfgang Germ wurde einstimmig angenommen.

Die Gründung einer KulturGesmbH  für Klagenfurt nach dem Muster von Linz und Wien schlug Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer vor. So gibt es die Möglichkeit mehr Förderungsmittel zu erhalten. Der Stadtsenat gab die grundsätzliche Bewilligung für die Vorbereitungsarbeiten. Als Wirtschaftsreferent will Gunzer einen Wirtschaftsbeirat mit 15 bis 20 Personen installieren. In diesem Beirat sollen alle Sparten wie Hotellerie, Handel, Industrie, Gastronomie vertreten sein. Auch hier gab der Senat grundsätzlich die Zustimmung. In den nächsten Sitzungen sollen die Anträge mit näheren Details folgen.
Einstimmig beschlossen wurde ebenfalls über Antrag des Kulturreferenten der Leihvertrag mit dem klagenfurter ensemble für die Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendkulturzentrums k:wadrat.

Vizebürgermeisterin Dr. Maria Luise Mathiaschitz erhielt die Förder- und Mietvereinbarung für den Montessori-Kindergarten im Lakeside Park genehmigt.

Über Antrag von Stadträtin Mag. Andrea Wulz wird in der Abteilung Umweltschutz ein eigenes Büro für EU-Projektmanagement installiert. Auf Basis der Erfahrungen, die mit drei von der EU geförderten Projekten schon gemacht worden sind, sollen nun noch mehr Mittel der Europäischen Union für Klagenfurter Projekte requiriert werden.  Im Einsatz sein wird das Team, das bereits für die Umweltabteilung Zuschüsse an Land gezogen hat.

Stadtrat Peter Steinkellner erhielt die Vereinbarung mit dem Land Kärnten für die Errichtung der „Ost-Spange“ genehmigt, dagegen stimmte Grün-Stadträtin Mag. Andrea Wulz.

Stadtrat Dr. Manfred Mertel befasste den Senat mit einem Förderungszuschuss für die Eisstock-EM 2010, Stadtrat Ing. Herbert Taschek mit Sachsubventionen für die Faschingsgilden.

Über Einladung von Bürgermeister Christian Scheider waren zu Beginn der Sitzung die Geschäftsführer der Humanomed, der Gesellschaft die das ehemalige Sanatorium Maria Hilf in eine moderne Privatklinik umbaut, zu Gast im Stadtsenat. Dkfm. Helmut Eder und DI Werner Hörner berichteten über den aktuellen Baufortschritt. Die Fertigstellung der modernen Privatklinik ist bis Oktober vorgesehen, dann werden rund 100 Arbeitskräfte von Althofen nach Klagenfurt übersiedeln. In Althofen wird künftig der Schwerpunkt Rehabilitation gesetzt.
In der Landeshauptstadt investiert die Humanomed insgesamt rund 32 Millionen Euro für 12.000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche. 90 Prozent der Aufträge wurden an Kärntner Firmen vergeben, in der Privatklinik werden rund 250 Arbeitskräfte tätig sein.

Bürgermeister Christian Scheider drückte seinen Stolz über dieses Projekt aus und freute sich, dass in Zeiten wie diesen in Klagenfurt so viel Geld investiert wird.
Ähnliche Wortmeldungen gab es auch von Vzbgm. Gunzer und Amtskollegin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz („Zukunftsprojekt“) und Stadtrat Peter Steinkellner, die alle zur Umsetzung des Vorhabens gratulierten.
Einhellig wurde auch festgehalten, dass über eine Förderung der geplanten öffentlichen Parkgarage verhandelt werden wird.

Ganz herzlich gratulieren konnte der Klagenfurter Bürgermeister drei Stadtsenatsmitgliedern: Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Stadtrat Peter Steinkellner und Stadtrat Ing. Herbert Taschek feiern in diesen Tagen (25., 26., 27. Jänner) Geburtstag. 

 

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