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Klagenfurt wurde sicherer

(16.07.2010)
Klagenfurt ist sicherer geworden! Freitag präsentierte Bürgermeister Christian Scheider die entsprechene Statistik, die das belegt.

Die erfreuliche Meldung, der ein Statistikvergleich des ersten Halbjahres 2009 mit 2010 zugrunde liegt, konnten  Bürgermeister Christian Scheider und Landespolizeikommandant Major Wolfgang Rauchegger gemeinsam mit Stadtrat Wolfgang Germ und Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga verkünden. Zusätzlich wurden seitens der Exekutive 100 neue Polizisten – in Großteil davon für den Bereich Klagenfurt – für Kärnten angekündigt.

Community Policing
„Zwischen der Stadt Klagenfurt und der Exekutive gibt es eine enge und gut funktionierende Zusammenarbeit, die Verbesserungen in vielen Bereichen gebracht hat“, so Bürgermeister Scheider. So gab es bereits zwei Mal eine Sicherheitsenquete oder das gemeinsame Community Policing. Wie Scheider versicherte, soll die Vernetzung künftig noch ausgebaut werden. Wie der Bürgermeister weiter ausführte, wird auch die Stadt Klagenfurt künftig einen Beitrag für mehr Sicherheit leisten und versuchen, die Polizei etwas zu entlasten. Denn wie bereits bekannt plant die Stadt die Installierung eines sogenannten Ordnungsamtes, deren Mitarbeiter vor allem auf die Einhaltung der diversen Magistratsverordnungen achten werden.

Zwei Faktoren sind für Wolfgang Rauchegger für den Rückgang bei zahlreichen Delikten verantwortlich. „Die sichtbare Präsenz der Exekutive und Einrichtung von Sonderkommissionen wie etwa für Einbruchs- oder Drogendelikte“, so Rauchegger. Der Landespolizeikommandant kündigte auch eine Personalaufstockung an. „In Krumpendorf sind derzeit 75 Polizeischüler in Ausbildung, sie alle werden in Kärnten ihren Dienst versehen, wobei der Großteil nach Klagenfurt kommen wird“, so Rauchegger. Weiters gibt es noch 25 Exekutivbeamte, die derzeit woanders in Österreich stationiert sind, nun aber nach Kärnten kommen wollen.
Aus der Statistik konnte Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga erfreuliche Zahlen präsentieren. So gab es etwa bei den Körperverletzungen im heurigen Juni gegenüber Juni 2009 um 45 Prozent weniger Delikte. Im Mai waren es -39 Prozent, im April -45 Prozent.

Elektronische Erfassung
Bei den Diebstählen und Einbrüchen gab es im Juni zwar einen Anstieg von 12 Prozent (+ 48 Delikte), dafür gab es aber vergangene Woche wieder einen Erfolg mit einem Rückgang von über 40 Prozent gegenüber der Woche der davor. Hier spielt das sogenannte Monitoring eine große Rolle. Kärntenweit werden sämtliche Straftaten sofort elektronisch erfasst, jeder Beamte hat Zugriff auf die Zahlen. So lässt sich schnell herauslesen, wo z. B. gerade eine Diebesbande auf Tour ist und die Polizei kann innerhalb von Stunden Gegenmaßnahmen ergreifen bzw. ausschwärmen.
Erfreulich ist für die Polizei auch die Aufklärungsquote. Wie Major Rauchegger betonte, liegt diese gemessen an den gesamten Straftaten in Klagenfurt bei rund 43 Prozent und damit über dem österreichischen Schnitt. Und wie Stadtrat Wolfgang Germ abschließende betonte, ist auch die Prävention ein wichtiger Faktor, um Verbrechen zu vermeiden. Hier wird die Stadt in Zukunft verstärkt tätig sein.
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