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Sitzung des Klagenfurter Stadtsenates

(28.07.2010)
Das neue Konzept für das Beachvolleyballturnier in Klagenfurt greift bestens.

Das konnte Bürgermeister Christian Scheider Mittwochvormittag im Klagenfurter Stadtsenat berichten. Mit Campingplatz und einer eigenen Rangierzone für Auf- und Abbau ist es gelungen, die Ostbucht zu entlasten, die Parkplätze für die Strandbadbesucher freizuhalten und das Rundherum des Turniers in geordnete Bahnen zu lenken. Für die gute Kooperation übermittelte der Bürgermeister dem gesamten Stadtsenat ein herzliches Dankeschön vom Veranstalterduo Jagerhofer/Lischka.
Auch Stadtgartenreferent Wolfgang Germ – die Stadtgartenabteilung ist ja federführend bei Konzept und Umsetzung tätig – berichtete, dass das neue Angebot von den Gästen sehr gut angenommen und der Europapark nicht mehr zum Campen verwendet wird. Dafür sind natürlich auch zusätzliche Kontrollen notwendig.

Bürgermeister Christian Scheider berichtete auch über die Zusage, die Abhaltung der Fecht-EM 2011 in Klagenfurt zu unterstützen.

Als Personalreferent informierte Stadtrat Wolfgang Germ über die Umsetzung der Verwaltungsreform. Ende September wird das neue Konzept Fuhrparkmanagement vorgelegt, außerdem wird für Subventionen ein Transparenzkonto angelegt, so dass jederzeit alle Subventionen, die ein Verein oder ein Projekt erhalten haben, rasch eingesehen werden können.

Über Antrag von Umweltreferentin Mag. Andrea Wulz wurde der zweite Mobilitätstag genehmigt. Dieser soll wieder gemeinsam mit dem Biofest stattfinden, die Kosten werden von den Klagenfurter EU-Projekten getragen.

Keine Kooperation wird es mit Google Earth geben, berichtete Stadtrat Peter Steinkellner. Eine solche war ja zuerst beabsichtigt, da man aber schon bei der Vertragerstellung auf Änderungswünsche nicht einmal eine Antwort erhalten hatte und auch die datenrechtlichen Probleme nicht gelöst sind, werde es keine Zusammenarbeit geben, so Steinkellner, der darauf hinwies, dass es auch in Linz ganz ähnliche Schwierigkeiten gibt.
Über Antrag des Referenten für kommunale Dienste gab es einen einstimmigen Beschluss für die Neuerrichtung der Wölfnitzbrücke. Dies muss im Zusammenhang mit der Errichtung des Biomasse-Kraftwerkes in Lendorf erfolgen, da die aller Brücke für die Transporte nicht ausreicht. 75 Prozent der Kosten von 150.000 Euro übernimmt die Biomasse Energie KLU, den Rest zahlt die Stadt.

Subventionen für außerschulische Jugenderziehung erhielt Stadträtin Christine Jeremias genehmigt, Grundstücksangelegenheiten und überplanmäßige Ausgaben wurden über Antrag von Vizebürgermeister Albert Gunzer bewilligt. Unter anderem wurden dem Verein OIKOS die Nutzung des Hauses an der Süduferstraße auf 50 Jahre gestattet. Der Verein betreut Menschen mit Drogenproblemen und will das Gebäude für betreutes Wohnen adaptieren.

Subventionen für das Projekt „Soziales lernen“ der katholischen Kirche und für Altstadtsanierungen (unter anderem Schloss Hallegg) bekam Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz genehmigt.
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