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Stadt spart bei Versicherungen

(23.06.2010)
Der Sparkurs im Magistrat trägt Früchte. Jetzt wurden Versicherungsleistungen analysiert und zum Teil neu vergeben.

Rund 100.000 Euro Einsparungen pro Jahr sind bei den Versicherungsleistungen für den Fuhrpark und für die Immobilien möglich. Dieses Ergebnis wurde Mittwoch von Bürgermeister Christian Scheider, Finanzreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer und dem Versicherungsmakler Karl Heinz Mörtl, der vom Stadtsenat mit der Umsetzung des Vorhabens beauftragt wurde, präsentiert. Laut Bundesgesetz wurden die Leistungen europaweit neu ausgeschrieben. "Die Stadt spart sich nun in den nächsten fünf Jahren rund 100.000 Euro pro Jahr", so Vizebürgermeister Gunzer, der dies als weiteren Schritt der Verwaltungsreform und des Sparwillens sieht. Mörtl, der eine Maklergesellschaft betreibt, war in selbiger Angelegenheit schon beim Land Kärnten sowie rund 20 weiteren Kärntner Gemeinden tätig. Überall konnten nach genauer Analyse Einsparungen erzielt werden. Für Bürgermeister Christian Scheider ist erfreulich, dass diese Einsparungen ohne Leistungseinschränkungen der Stadt zu vollziehen sind. "Das war der erste Schritt in die richtige Richtung, es gibt noch weitere Bereiche, die nun durchforstet werden", so Scheider. Klagenfurts Bürgermeister verwies in diesem Zusammenhang auch auf die eingesparten Personalkosten in der Höhe von rund 700.000 Euro durch nicht erfolgte Nachbesetzungen oder Zusammenlegungen von Organisationseinheiten.
Wie Versicherungsmakler Mörtl betonte, haben sich im Vergabeverfahren für die zwei Versicherungsbereiche Fuhrpark und Sachversicherungen nur Unternehmen beteiligt, die auch in Kärnten mit Direktionen vertreten sind. Der Fuhrpark der Stadt umfasst derzeit 31 PKW, 153 LKW, 26 Zugmaschinen bzw. Sonderfahrzeuge, 80 Anhänger, sieben Busse und 50 Feuerwehrfahrzeuge. Waren bisher rund 105.000 Euro jährlich an Prämien fällig, so konnten nun Einsparungen von über 30.000 Euro erzielt werden. Das sind rund 29 Prozent. Bei den Gebäuden sind es knapp 23 Prozent im Jahr. Das größte Einsparungspotential gibt es bei den städtischen Wohnungen, hier ist die IVK für die Verwaltung zuständig. "Das Einsparungspotential beträgt rund 60.000 Euro im Jahr, was sich vor allem auf die Betriebskostenvorschreibung für die Mieter auswirkt", so Mörtl abschließend.
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