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Goldene Medaille für Prof. Ernst Fuchs

(13.03.2010)
Seine Werke sind weltweit bekannt, mit Klagenfurt ist er eng verbunden. Prof. Ernst Fuchs feierte den Achtziger, die Stadt verlieh ihm die Goldene Medaille.

Mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche und einer Feierstunde der Stadt im Pfarrhof wurde der Jubilar am Samstag geehrt. In der Stadtpfarrkirche St. Egid arbeitet der international renommierte Künstler ja an der fast fertigen Apokalypse-Kapelle, die er als sein Hauptwerk bezeichnet.

Darüber freuen sich die Klagenfurter Stadtväter. Bürgermeister Christian Scheider brachte dies in seiner Festansprache deutlich zum Ausdruck. "Wir sind stolz auf die Leistungen von Prof. Fuchs in unserer Stadt und sind ganz besonders stolz, dass ein so intenational bekannter Künstler sein Hauptwerk in unserer Stadt geschaffen hat."

Der Klagenfurter Bürgermeister ging auch auf die Erzählungen des Künstlers nach dem Festgottesdienst ein, als Fuchs schilderte, wie er als Kind die Reichskristallnacht erlebt hatte. "Es ist bewunderswert zu welchen Höhen Fuchs sein außerwöhnliches Talent, seine Begabung, aus schweren, dunklen Zeiten heraus entwickeln konnte", so Scheider.

Für Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer ist die Rolle von Kunst und Kultur im täglichen Leben etwas ganz Besonderes: "Gerade in so hektischen Zeiten holen uns Persönlichkeiten wie Prof. Fuchs und ihre Werke wieder ins Leben zurück". Gerade am Beispiel der Apokalypse-Kapelle werde den Menschen gezeigt, dass man auch innehalten muss, dass es gilt Muße zu finden und den Hoizont zu erweitern, so Gunzer.

Bürgermeister Scheider und Vizebürgermeister Gunzer übereichten die Goldene Medaille der Landeshauptstadt, Gratulation gab es von den Stadträten Wolfgang Germ, Dr. Christine Jeremias und Dr. Manfred Mertel. Anschließend trug sich Prof. Ernst Fuchs in das Goldene Buch der Stadt Klagenfurt ein.

Bei der Feierstude mit dabei waren auch viele Freunde und Bekannte des Künsters, allen voran natürlich als Hausherr Stadtpfarrer Markus Mairitsch sowie Alt-Bürgermeister Leopold Guggenberger, der ehemalige Stadttheaterintendant Herbert Wochinz, Hotelchefin Inge Unzeitig und Messepräsident Walter Dermuth und viele andere.

 

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