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Integration richtig leben

(24.03.2010)
Bürgermeister Christian Scheider übernimmt Patenschaft für zwei somalische Mädchen.

Durch das EU-Projekt OSETO lernte Bürgermeister Christian Scheider eine somalische Flüchtlingsfamilie kennen. Er übernimmt die Patenschaft für zwei Mädchen und unterstützt sie so in ihrer neuen Heimat.

Kürzlich fand in Klagenfurt die erste interkulturelle Tagung „Miteinander leben in Österreich“ von OSETO statt. Das EU-Projekt OSETO, welches sich zum Ziel gemacht hat, mit einer Reihe von Maßnahmen Drittstaatsangehörige in Österreich besser zu integrieren, wird von Bürgermeister Christian Scheider von Anfang an unterstützt. „St. Ruprecht ist für mich ein positives Beispiel, wie gelebte Integration funktionieren kann!“ so das Stadtoberhaupt.
Während der Tagung lernte Bürgermeister Christian Scheider auch zwei Mädchen aus Somalia kennen. Ilhan und Ibtisan leben mit ihrer Familie seit vier Monaten in Klagenfurt. Er beschloss, der Familie den Start in ihrer neuen Heimat ein wenig zu erleichtern und übernahm die Patenschaft für die beiden Mädchen. Künftig wird er sie bei schulbezogenen Projekten unterstützen.
In Somalia herrscht sein 1991 ein erbitterter Bürgerkrieg – die Familie der beiden Schwestern wurde wegen ihrer politischen Einstellung verfolgt, die Kinder durften keine Schule mehr besuchen. In ihrer neuen Heimat fällt es ihnen natürlich schwer, Fuß zu fassen – dennoch ist die Familie guter Dinge. Nur Afrah, der Vater der Mädchen, freute sich sehr über die Unterstützung von Bürgermeister Christian Scheider und bedankte sich für die Hilfsbereitschaft.
Die Mädchen besuchen derzeit die Volksschule 11 in St. Ruprecht. Direktorin Ilse Fina ist immer bemüht, Neuzugängen den Start zu erleichtern. Die Mädchen erhalten jede Woche sechs Einzelstunden für den Deutschunterricht.

Durch die Patenschaft möchte Bürgermeister Christian Scheider die jahrelang Integrationsarbeit der Stadt nochmals verstärken und hervorheben. „Wir sind eine offene Stadt!“ betont er.
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