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Neue Wirtschaftsimpulse für Klagenfurt

(26.03.2010)
Kreativwirtschaft – neue Impulse für Klagenfurt – unter diesem Motto lud Vizebürgermeister Albert Gunzer Experten zu einer Podiumsdiskussion in die Theaterhalle 11.

„Ohne Wirtschaft kann sich Kultur nicht entwickeln“, so Vizebürgermeister Gunzer, der am Podium die Linzer Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider, Mag. Dr. Barbara Kovsca-Sagmeister (Wirtschaftsservice Linz), das Architektenduo DI Barbara Steiner und DI Christoph Abel, Architekt Mag. Roland Gruber, Theaterintendant Mag. Gerhard Lehner und als Moderator Matthias Finkentey begrüßen konnte.

„Linz hat ein Kulturbewusstsein bekommen“, so Stadträtin Wegscheider. Die oberösterreichische Metropole hatte jahrzehntelang das Image einer Industriestadt, mit der Ernennung zur Kulturhauptstadt 2009 kam der Wandel. „Nicht von allein, denn Linz hat natürlich viel investiert und dazu beigetragen, den Imagewandel zu vollziehen“, betonte Wegscheider. So wurde vor vier Jahren die Creative Community gegründet. Ziel der Community ist es, u. a. nationale und internationale Netzwerke aufzubauen, Kooperationen zwischen Wirtschaftsbetrieben und Künstlern zu schaffen oder auch Gründerzentren zu errichten. Gründerzentren dienen als Förderungseinrichtung für Jungunternehmer. Einen besonderen Tipp hatten die beiden Linzer Expertinnen für Klagenfurt parat: Nämlich klein beginnen und es wachsen zu lassen!

Ein neues Projekt wurde vom Architektenduo Steiner & Abel, die gemeinsam unter „Alpenpendler“ firmieren, präsentiert. Nämlich das Projekt „Office Surfer“, das laut Vizebürgermeister Gunzer in Klagenfurt auch umgesetzt werden soll. Bei dem Projekt geht es darauf, dass sich kreative Berufe der Öffentlichkeit präsentieren. Dazu soll in der Bahnhofstraße ein offenes Büro eingerichtet werden. Vorteile sind die öffentliche Zugänglichkeit, die gemeinsame Infrastruktur und der Branchenmix. Die beiden Architekten haben in Klagenfurt bereits zahlreiche Aktionen zur Belebung der Bahnhofstraße durchgeführt.

Wie Vizebürgermeister Albert Gunzer, der natürlich auch Vorschläge der kreativen Köpfe unter Klagenfurts Bevölkerung aufnehmen will, abschließend betonte, ist mit der Diskussion und dem Office Surfer-Projekt der Startschuss für das Projekt Kreativwirtschaft in der Landeshauptstadt gefallen. „Wir haben in Klagenfurt ein enormes Potential, wir müssen uns einfach nur mehr austauschen“, so Gunzer, der auch ankündigte, für das neue Vorhaben verstärkt EU-Gelder an Land zu ziehen.
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