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Stadtsenat tagte

(16.03.2010)

Weichenstellungen im Stadtsenat: Neues Konzept für die Events in der Ostbucht und Dinopark bei Minimundus.

Die Großveranstaltungen in der Ostbucht sorgten in den letzten Jahren immer für Konflikte. Parkplatzprobleme, wildes Campen und vieles mehr sorgte für Diskussionsstoff. Bürgermeister Scheider führte Gespräche mit dem größten Veranstalter, der Agentur Acts (Beachvolleyball-Turnier), dann gab es im Stadtsenat den Auftrag ein neues Nutzungskonzept zu erstellen. Das haben die Abteilungen Stadtplanung, Stadtgarten, Verkehr und Straßenbau gemeinsam mit Acts und Campingplatzbetreibern gemacht, präsentiert wurde es jetzt den Senatsmitgliedern.

Die Kernpunkte: Nachtparkverbot am Strandbadparkplatz (dadurch fällt das wilde Campen beim eigenen Auto weg), ein großer, temporärer Campingplatz gegenüber von Minimundus, Parkplätze auf der Autobahn und beim Stadion die mit Shuttlebus zu erreichen sind, ein Funtrain (Elektrozug), der die Ziele in der Ostbucht, von Loretto bis zum Seeparkhotel verbindet, Entflechtung des Parkraumangebotes von Bade-und Eventgästen, zeitliche Trennung von Großevents, Einsatz von Ordnungskräften. Der Stadtsenat lobte einstimmig das Konzept als „gut, praktikabel, perfekt“  und gab grünes Licht für die Weiterentwicklung.

Tourismusjahr

2010 wird ein spannendes Tourismusjahr und Klagenfurt hat alle Vorbereitungen getroffen, damit sich die Wirtschaftskrise nicht auf die Nächtigungszahlen schlägt. Stadtrat Ing. Herbert Taschek und die Leiterin der Tourismusabteilung Eva Windisch stellten die Packages und gemeinsamen Aktionen mit Österreich-Werbung und Wörthersee Tourismus vor. Schwerpunkte bei Präsentationen auf Messen und bei den Workshops für Reiseveranstalter sind die Märkte Deutschland, Österreich und Italien. Dazu kommen auch Kroatien und Polen (als ehemalige EURO 08- Teilnehmer in Klagenfurt) und auch Slowenien. In Italien nütze man günstige Präsentationsmöglichkeiten  bei den gut besuchten Stadtfesten in Friaul und Veneto.

Auf dem Programm auch das Nützen neuer Medien wie Facebook und die Beteiligung bei interessanten Ganzjahresaktionen wie „Kulturgeflüster“ der Österreich-Werbung. Bürgermeister Christian Scheider dankte den Klagenfurter Touristikern für die engagierte und fundierte Arbeit und stellte fest, dass dies beweise, wie gut im Rathaus trotz turbulenter Zeiten gearbeitet werde, es gehe nur um den Willen das Beste für die Stadt zu leisten.

Vzbgm. Albert Gunzer ergänzte im Zusammenhang mit der Bewerbung des Christkindlmarktes, dass in seinem Auftrag das Stadtmarketing bereits jetzt mit den gastronomischen Betrieben über das Offenhalten an den Sonntagen spreche und es dann einen Führer zu den offenen Betrieben geben wird.

Die Dinos kommen

Auf der freien Wiese neben dem Reptilienzoo (früherer Standort des Freizeitzentrums) wird es heuer einen Dinosaurierpark geben. Die Stadt wird das Areal kostenlos einem privaten Betreiber, der alle Investitionen selbst tätigt, für drei Jahre zur Verfügung stellen. Der Anstoß von Tourismusreferent Stadtrat Ing. Herbert Taschek wurde positiv aufgenommen, der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Belebung des Areals aus. Eröffnet werden soll schon im Mai.

Die Stadt beteiligt sich wieder am Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeitslose des AMS. Über Antrag von Stadtrat Wolfgang Germ finden 17 Betroffene Arbeit in der Stadt „und können so wieder in das Arbeitsleben eingegliedert werden“, so der Personalreferent. Stadtrat Wolfgang Germ gab auch bekannt, dass nach der Suspendierung des stellvertretenden Personabteilungsleiters durch die Disziplinarkommission Mag. Daniela Derhaschnig die provisorische Leitung der Abteilung Personal übernehmen könnte, dem stimmte der Stadtsenat zu.

Uni näher zur Stadt

Intensiv gearbeitet wird an einem Studienpass mit Vergünstigungen in Geschäften und bei Kulturveranstaltungen. Vizebürgermeister Albert Gunzer berichtete über die Vorarbeiten von Stadtmarketing, Hochschülerschaft und Kulturabteilung. Ziel sei es, die Uni näher anm die Stadt zu bringen. Als Service wird auch eine Außenstelle der Abteilung Bevölkerungswesen in der Universität überlegt, um den Studenten die Anmeldung in Klagenfurt zu erleichtern. Albert Gunzer berichtete über Verhandlungen mit der Hochschülerschaft Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz möchte verschiedene Vergünstigungen direkt an die Meldung des Hauptwohnsitzes knüpfen.

Vizebürgermeister Gunzer erhielt auch die Genehmigung des Senates, dass der Verein „Crazy Dogs“, das von der Stadt zur Verfügung gestellte Grundstück längerfristig nützen darf.

Aus dem Kultur- und Wirtschaftsreferat gab Gunzer bekannt, dass einer der Schwerpunkte 2010 das Thema „Kreativwirtschaft“ sein wird und lud zur Auftaktveranstaltung am 25. März, 19 Uhr in die theaterHalle 11 (Messe)ein.
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