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Klagenfurt führt Audit durch

(31.05.2010)
Klagenfurt führt als erste Landeshauptstadt Österreichs das familienfreundlichegemeinde-Audit durch.

Das Audit „familienfreundlichegemeinde“ ist ein kommunalpolitischer Prozess, der Städte und Gemeinden unterstützt, Familien- und Kinderfreundlichkeit unter Einbindung aller Generationen nachhaltig weiter zu entwickeln. Als erste Landeshauptstadt Österreichs führt Klagenfurt dieses Projekt durch.

Familienreferentin Stadträtin Mag. Andrea Wulz und die Familienbeauftragte der Stadt Klagenfurt, Mag. Daniela Obiltschnig, präsentierten heute erstmals die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend zur Stärkung von Familien und Entwicklung in der Familienfreundlichkeit. Einstimmig von Stadtsenat und Gemeinderat beschlossen, kann Klagenfurt dieses Audit durchführen.
Es soll Familien in allen Formen und Generationen stärken und die Attraktivität einer Stadt als Lebens- und Wirtschaftsraum erhöhen.

Prozess zum Zertifikat

Um dieses staatliche Gütesiegel zu erhalten, muss eine Gemeinde eine systematische Überprüfung der Familienfreundlichkeit (Ist-Stand-Analyse) durchführen. Danach wird ein Maßnahmenkatalog erarbeitet (Soll-Stand-Analyse), um aufzuzeigen, was sich in Zukunft verbessern / verändern soll. Der Gemeinderat muss den Maßnahmen erneut zustimmen, damit diese innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden können. Dann erhält die jeweilige Gemeinde das Zertifikat „Audit familienfreundlichegemeinde“.
Klagenfurt befindet sich derzeit in der Ist-Stand-Analyse.

Durch dieses Projekt erhält Klagenfurt eine Möglichkeit, die bereits bestehenden Angebot und Leistungen für Familien aufzuzeigen, gezielte Maßnahmen zu entwickeln und so die Zufriedenheit und Lebensqualität der Bürger zu erhöhen.

Bei der Durchführung des Projektes wird die Stadt von der „Familie & Beruf Management GmbH“ unterstützt. In Klagenfurt wird Familienbeauftragte Mag. Daniela Obiltschnig dieses Vorhaben leiten, Unterstützung auf politischer Ebene erhält sie Stadträtin Mag. Andrea Wulz. „Mein großes Ziel ist es, mit diesem Prozess wirklich alle Referate der Stadt mit ein zu beziehen, damit Klagenfurt als Ganzes davon profitieren kann!“, so die Stadträtin.

2002 wurde das Audit „familienfreundlichegemeinde“ entwickelt, am Anfang beteiligten sich neun Gemeinden, heute sind 123 Gemeinden in ganz Österreich daran beteiligt. Europaweit ist dieses Projekt einzigartig – es wurde bei der europäischen Kommission bereits vorgestellt und einige Länder wie z.B. Slowenien zeigten großes Interesse an dieser Initiative.
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