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Hallenbad: Standorte fixiert

(09.11.2010)
Hauptthema im Klagenfurter Stadtsenat war das neue Klagenfurter Hallenbad. Zwei Standorte sind jetzt noch im Rennen.
Wichtige Beschlüsse im Stadtsenat: ein Projektmanagement-Team wird installiert und für die Standortfrage sind nur mehr zwei Gebiete im gespräch.
Den Antrag für das Projektmanagment-Team legte Bürgermeister Christian Scheider vor, er wurde einstimmig beschlossen.  Danach wird die Magistratsdirektion das Projektteam aus Beamten und externen Experten installieren und begleiten. Mit dabei sind das städtische Kontrollamt, das „Stadtwerke Bau-Immobilien und Beschaffungsmanagement“, sowie Vergabespezialisten. Eine der ersten Aufgaben wird die Vorbereitung des zweistufigen, europaweiten Interessentenerkundungsverfahren sein.  

Grundstückskauf

Bei den Tagesordnungspunkten von Finanz- und Grundstücksreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer ging es dann um den Standort des künftigen Hallenbades. Gunzer beantragte den Kauf des Hypo-Grundstückes bei der Messe für den Bau. Nach intensiven Diskussionen einigte man sich darauf, dass Grundstück solle angekauft werden, aber auch der Standort bei Minimundus ist noch dabei – vorbehaltlich der Klärung aller offenen Fragen.
Bürgermeister Christian Scheider ließ keinen Zweifel daran, dass er weiter den Standort Messe präferiert und auch Grün-Stadträtin Mag. Andrea Wulz bekräftigte dass für sie der Messe-Standort erste Wahl ist.
Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz will in die erste Runde der Interessenserkundung mit beiden Grundstücken gehen und die verschiedenen Betreiberkonzepte abwarten. Stadtrat Peter Steinkellner wiederum möchte dem Projektteam nicht vorgreifen und zeigte sich mit den beiden Standorten, die zur Wahl stehen, zufrieden.
Der Beschluss fiel einstimmig. Außerdem wurde festgelegt, dass die offenen Fragen – Investor für Eishalle, Kauf restliche Grundstücke, Bodenbeschaffenheit - bis Ende des Jahres zu klären sind.

Resolutionen

Resolutionen und Briefe standen ebenfalls auf der Tagesordnung des Stadtsenates. Stadträtin Mag. Andrea Wulz legte einen Protest gegen die Kürzungen im Familienbereich vor. Die Resolution wurde von allen Senatsmitgliedern unterschrieben und wird vom Klagenfurter Bürgermeister an Familienminister Reinhold Mitterlehner weitergeleitet.

Gesundheitsreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz formulierte die Sorgen, die viele Klagenfurterinnen und Klagenfurter bei ihr deponiert haben, dass das Klinikum Klagenfurt aus der Parteipolitik herausgehalten werden soll und vertrauensfördernde Maßnahmen gesetzt werden sollen. Über Vorschlag von Bürgermeister Scheider und Vizebürgermeister Gunzer wird es nun ein Gespräch mit den Clubleuten des Landtages und Kabeg-Chefin Manegold geben.

In den letzten Tagen hat sich Bürgermeister Christian Scheider für den Verbleib der gut integrierten aber von Abschiebung bedrohten mongolischen Familie eingesetzt. Im Namen des Stadtsenates ergeht nun ein Schreiben an Innenministerin Maria Fekter, diese Kinder nicht aus ihrem gewohnten Umfeld zu reißen.

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