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Kinder gehen sicher in den Hort

(09.09.2010)

Geschulte Begleitung gibt es ab sofort für Volksschulkinder zum Hort Feldkirchner Straße.

Mehr Bewegung in den Alltag von Schulkindern bringt ein neues Projekt, das heute Vormittag von Gesundheits-, Schul- und Hortreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz vorgestellt wurde.

 

Ab Schulbeginn werden Kinder aus den Volksschulen Westschule, Lidmanskyschule und Benediktinerschule, nach dem Unterricht den Hort Feldkirchnerstraße besuchen von geschulten Begleitpersonen von der Schule abgeholt und zum Hort gebracht.

 

Bis jetzt sind die Kinder dieser drei Schulen von einem Bus der „ÖBB-Postbus GesmbH“ zum Hort gebracht worden, „der Bus musste aber“, so Vzbgm. Dr. Mathiaschitz „mangels Ressourcen vom Unternehmen eingestellt werden“. Als Ärztin und Gesundheitspolitikerin, die auch für das Ressort Schulen verantwortlich ist, hat sie sich jetzt für ein Projekt stark gemacht, das einerseits die Gesundheit, andererseits aber den sicheren Umgang der Kinder im Straßenverkehr fördert.

 

„Die Distanzen zwischen der jeweiligen Schule und dem Hort Feldkirchnerstraße sind nicht besonders groß, zum Teil liegen sie sogar unter einem Kilometer“, so Mathiaschitz, die weiters betont: „Das Geld, das zuvor für den Schulbus investiert wurde, wird nicht gespart, sondern ganz bewusst als Personalkosten für die Begleitpersonen verwendet“.

 

Auch Insp. Daniela Zettel, die Leiterin der Abteilung Kindergärten und Horte und Ingeborg Klemen, die Leiterin des Hort Feldkirchner Straße, unterstützen das Projekt. „Kinder, die zu Fuß gehen, kommen frischer wesentlich weniger unruhig in den Hort, als jene, die nach einem Vormittag hinter der Schulbank mit dem Bus zu uns gebracht werden“, so Klemen. Im Hort wird am Nachmittag die Zeit hauptsächlich für Hausaufgaben und Lernen, also wieder mit einer sitzenden Tätigkeit, verbracht. Außerdem werden Kinder, wenn sie sich zu Fuß in der Stadt bewegen, sicherer im Umgang mit dem Straßenverkehr werden.

 

Insgesamt stehen sechs Personen für die Begleitung der Kinder zur Verfügung. Sie werden von der Polizei geschult und von den Direktoren und Direktorinnen der betroffenen Schulen in die jeweiligen Gepflogenheiten eingeweiht und werden orangefarbene Signaljacken mit dem Aufdruck „Gehen geht sicher“ tragen.

 

Die Kosten für das Projekt belaufen sich, ähnlich wie die Kosten für den Bus, auf jährliche 30.000 Euro.

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