Zum Inhaltsbereich springen

Neues EU-Umweltprojekt

(21.09.2010)
Mit einem Umwelt-Workshop wurde heute das für Klagenfurt mittlerweile sechste EU-Projekt, nämlich CEMOBIL, gestartet.

Umweltschutz-Stadträtin Mag. Andrea Wulz, der die E-Mobilität besonders am Herzen liegt, dankte den Projektpartnern und auch den Mitgliedern aller Fraktionen für diese Kooperation. „Netzwerke sind notwendig für das Finden und die Umsetzung neuer guter Ideen“, so Wulz.
„Herzlichen Dank für die Fähigkeit, immer wieder zukunftsweisende EU-Projekte aufzutun“, richtete Stadtrat Peter Steinkellner an das Team der Abteilung Umweltschutz unter der Leitung von Dr. Wolfgang Hafner. „Dieses Projekt ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen die Stadt Klagenfurt auf den zunehmenden Individualverkehr reagieren muss“, so der Verkehrsreferent.
Mit diesem Projekt wird demonstriert, dass Elektro-Mobilität in Klagenfurt funktioniert und dadurch eine effektive und nachhaltige Verbesserung der Umweltqualität, vor allem bei Luftschadstoffen, aber auch bei Lärm kostengünstig möglich ist, ohne die individuelle Mobilität gravierend einschränken zu müssen.
Gleichzeitig wird gezeigt, dass dadurch ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung des Kyoto-Ziels geleistet wird, indem der für die E-Fahrzeuge benötigte Strom zur Gänze aus erneuerbaren Energiequellen kommt.
Es werden insgesamt 64 Elektro-Fahrzeuge (44 PKW, 10 Pedelecs, 10 Scooter), 1 E-Bus und 1 Solarschiff für den Lendkanal angeschafft und getestet sowie die dafür notwendige Infrastruktur aufgebaut. 50 Elektro-Ladestationen werden vom Projektpartner Land Kärnten im Raum Klagenfurt errichtet.
Das Projektziel ist eine signifikante Verringerung von Luftschadstoff- und CO2-Emissionen im Stadtzentrum von Klagenfurt durch Anhebung des Anteils von Elektroautos auf 10 % aller Neuzulassungen. Bis 2015 sollen mindestens 1.500 E-Fahrzeuge in Klagenfurt unterwegs sein. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der EU, des Bundes und anderer Geldgeber.

Scrolle nach oben