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SOKIBE-Bilanz: Beliebt wie noch nie!

(02.09.2010)

SOKIBE begeisterte heuer hunderte Kinder. Ein Sportpass und die Einbindung der Generation 60 plus sind für das nächste Jahr geplant.

Trotz der schwierigen finanziellen Situation der Landeshauptstadt konnte das Projekt zum dritten Mal stattfinden. Rund 800 Kinder haben heuer im August an der Sommerkinderbetreuung (kurz SOKIBE) der Stadt Klagenfurt teilgenommen. Neben Spiel, Spaß und Abwechslung gab es auch einige lehrreiche Besuche zum Roten Kreuz, der Berufsfeuerwehr, in den Botanischen Garten oder der Besuch der Rettungshundestaffel. Besonders beliebt waren heuer die Tanzworkshops. Insgesamt waren 19 Betreuer, die unter anderem vom AMS organisiert wurden, für die Betreuung der Kinder zuständig.

„Dieses Ferienangebot ist österreichweit einzigartig und wir setzen uns dafür ein, dass es auch im nächsten Jahr stattfinden kann. Das sind wir als Stadt unseren Kindern schuldig!“ sind sich Bürgermeister Christian Scheider und Sportreferent Stadtrat Dr. Manfred Mertel einig.

In diesem Jahr beliefen sich die Kosten von SOKIBE auf rund 220.000 Euro, davon trug die Stadt 100.000 Euro, der Rest wurde durch Sponsoren, organisiert von der L2-Agentur, finanziert.

Sportpass für Kinder und Aktiv-Programm für Senioren

Findet das Projekt 2012 wieder statt, wird es einige Weiterentwicklungen geben. So ist beispielsweise ein Sportpass geplant. Dabei können die Kinder diverse Grundsportarten auf freiwilliger Basis kennenlernen. Schwimmen, laufen und andere sportliche Grundkurse werden gemeinsam mit ansässigen Sportvereinen angeboten.

Geplant ist außerdem, die Generation 60 plus in die Sommerbetreuung mit einzubinden. Die Klagenfurter Senioren sind eingeladen, den Kindern bei SOKIBE vorzulesen oder sich an Spielen zu beteiligen. Sportbegeisterte können außerdem Boccia spielen, am Nordic Walking teilnehmen und sich unter fachkundiger Betreuung körperlich und geistig fit halten. Ziel ist es, einen Schritt weiter in Richtung generationenübergreifender und gegenseitiger Akzeptanz zu gehen.

Weitere Infos zu SOKIBE finden Sie im Internet unter www.sokibe.at.

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