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Ehrung für Bezirksschulinspektor

(27.04.2011)
Acht Jahre war Mag. Wilhelm Prainsack als Bezirksschulrat von Klagenfurt-Stadt tätig, mit Mai tritt er in den Ruhestand.
Zu diesem Anlass wurde ihm von Seiten der Stadt Klagenfurt „Dank und höchste Anerkennung“ ausgesprochen.

„Sie sind immer engagiert voraus gegangen, haben neues probiert und in die Zukunft gedacht – damit haben Sie Rahmenbedingungen geschaffen, in denen unsere Kinder ihr Potential optimal ausformen können“, würdigte Bürgermeister Christian Scheider die Leistungen des Geehrten anlässlich der Urkunden-Verleihung. Weiters dankte der Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit in „ruhiger, lösungsorientierter Atmosphäre“.
„Sie waren immer mit Herz dabei, haben sich vorbildlich für das Wohl der Schüler eingesetzt. Ohne Ihren Einsatz gäbe es in Klagenfurt keine Neue Mittelschule“, betonte Schulreferentin Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.

Mit 1. September 2003 war Mag. Wilhelm Prainsack zum Bezirksschulinspektor Klagenfurt-Stadt ernannt worden. Er entwickelte das Edu-Feedbacksystem, das von Schulen in ganz Österreich verwendet wird. Besonders setzte er sich für die Einführung der NMS in Klagenfurt und für die „Bildungsmillion“ ein. Einer seiner sprichwörtlich gewordenen pädagogischen Leitgedanken lautete: „Dynamische Lernkultur umsetzen, das Kind in den Mittelpunkt stellen und die Elternschulung intensivieren.“

Mag. Wilhelm Prainsack absolvierte die Pädagogische Akademie, studierte Pädagogik, bildete sich in Schulmanagement und Evaluation weiter und absolvierte die Leadership-Academy.
Er begann seine pädagogische Tätigkeit als Lehrer in Patergassen, Feldkirchen und bei den Ursulinen in Klagenfurt. Von 1989 bis 1994 war er Direktor der Ursulinen-Hauptschule, von 1990 bis 2003 der Volksschule. Prainsack war der erste weltliche Direktor dieser traditionsreichen katholischen Schulen, vor ihm wurden sie 320 Jahre lang von Klosterschwestern geleitet.

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