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Geringere Feinstaubwerte

(03.01.2012)
Mit der eingeschränkten Erlaubnis für Silvesterfeuerwerke wurde im Vergleich zum Vorjahr eine deutlich bessere Luftqualität erzielt.
Verkehr und Hausbrand verschlechtern die Luftgüte in Stadtgebieten, Feinstaubbildung wird aber auch durch Silvesterraketen stark begünstigt. Aus diesem Grund wurde diesmal die in Klagenfurt seit 1974 bestehende Verordnung, die das „Verbot der Verwendung pyrotechnischer Gegenstände“ im Ortsgebiet „in der Nacht von Silvester auf Neujahr“ in einem bestimmten Zeitraum aufhebt, deutlich eingeschränkt. Statt zwischen 17 Uhr und 1 Uhr nachts (wie in den Vorjahren) waren Silvesterraketen und Kracher in der vergangenen Silvesternacht lediglich in der Zeit von 23.30 Uhr bis 0.30 Uhr erlaubt.

Speziell in dieser Zeit haben sich die Luftwerte im Stadtgebiet im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, betont Bürgermeister Christian Scheider und ist froh, diese Maßnahme gesetzt zu haben. Tatsächlich lag der Tagesmittelwert für Feinstaub (PM10) zum Beispiel im Messbereich Völkermarkterstraße nach den vorläufigen Daten des Kärntner Luftgütemessnetzes bei 77 µg/m3. „Damit war der Wert deutlich niedriger als am 1.1.2011, wo 124 µg/m3 gemessen wurden“, bestätigt Dr. Wolfgang Hafner, Leiter der städtischen Abteilung Umweltschutz. Auffallend an den Messungen ist die sehr kurze Belastungsspitze zum Jahreswechsel und um Mitternacht, die in den vergangenen Jahren merklich über einen längeren Zeitraum auftrat.
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