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Michael Fuchs - Retrospektive

(14.12.2011)
Portraits, Landschaften und Akte in unterschiedlichsten Techniken. Facettenreiche Ausstellung in der Alpen-Adria-Galerie im Stadthaus.
„Wenn etwas in mir ist, suche ich nach einem adäquaten Mittel, um mich auszudrücken“, sagt der Maler Michael Fuchs, der in der Alpen-Adria-Galerie im Stadthaus einen umfangreichen Teil seines Schaffens zeigt. Und so unterschiedlich, wie das kreative Potential ist, das in ihm steckt, so variantenreich sind seine Ausdrucksmittel: Michael Fuchs wählt unterschiedlichste Themen (Landschaft, Akt, Portrait) und Techniken (Zeichnung, Ölmalerei, Radierung) und präsentiert in Klagenfurt eine facettenreiche Ausstellung, wie man sie in  höchst selten zu sehen bekommt. Sein Grundsatz lautet: „Kunst soll gut, schön und wahr sein“.

Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer zeigte sich bei der Vernissage am Dienstag Abend erfreut eine so vielseitige Künstlerper¬sönlichkeit im Stadthaus begrüßen zu können. Michael Fuchs’ Vater, der Maler, Grafiker, Architekt und Begründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, Prof. Ernst Fuchs, hat in Klagenfurt durch die Gestaltung der Kapelle in der Stadtpfarrkirche sehenswerte Spuren hinterlassen. Nun sei er stolz, dass mit Michael Fuchs ein weiteres Mitglied der prominenten Künstlerfamilie mit seinem Werk in der Kärntner Landeshauptstadt vertreten ist, so der Kulturreferent.

Die Ausstellung in der Alpen-Adria-Galerie wird den vielfältigen Themen und Techniken von Michael Fuchs gerecht: Portrait, Akt, Landschaft und Allegorien im Stil des Realismus. Als Retrospektive angelegt, umfasst die Ausstellung einen Zeitrahmen von 35 Jahren: das älteste gezeigte Werk ist ein Selbstportrait, das 1976 als Diplomarbeit entstanden ist.
Die Schule des Phantastischen Realismus und somit der Einfluss seines ehemaligen Lehrers bzw. seines Vaters Prof. Ernst Fuchs zeigt sich vorwiegend in kleinen Zeichnungen, die er in einem „grafischen Kabinett“ in einem Nebenraum der Galerie im Stadthaus zeigt.

Michael Fuchs, 1952 in Paris geboren, verbrachte Kindheit und Jugend mit seiner Mutter in New York und Los Angeles und übersiedelte 1970 nach Österreich, um an der Akademie der Bildenden Künste Malerei und später Architektur (bei Gustav Peichl) zu studieren. Seit 1971 bereist der Künstler Europa und die USA, wo er in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen seine Werke zeigt.

Die Ausstellung in der Alpen-Adria-Galerie im Stadthaus ist bis 19. Februar zu sehen.

 

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