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Bilanz der Sanierungsoffensive

(10.06.2011)
Stadträtin Mag. Andrea Wulz und Stadtrat Ing. Herbert Taschek präsentierten die vorläufigen Ergebnisse der Sanierungsoffensive in Klagenfurt.
Klagenfurt hat vor ein paar Monaten auf Initiative von Umweltreferentin Stadträtin Mag. Andrea Wulz und Hochbaureferent Stadtrat Ing. Herbert Taschek an der Sanierungsoffensive des Landes Kärnten teilgenommen. Somit ergab sich für die Klagenfurter Bevölkerung die einmalige Möglichkeit, ihre Gebäude mit einer zusätzlichen Direktförderung für alle thermischen Sanierungen sowie eine neutrale Sanierungsbegleitung durch Mitarbeiter des Energieforums Kärnten zu erhalten. Zur normalen Althaussanierungsförderung gab es eine Sonderförderung in Höhe von 1.000 Euro mit einer Mindestausgabe von 5.000 Euro.

Es gab vier Auftaktveranstaltungen in verschiednen Stadtteilen in Klagenfurt, bei denen interessierten Personen die Sanierungsmöglichkeiten und Förderungen näher vorgestellt wurden. „Die Förderaktion konnte am Ende 102 Anmeldungen verzeichnen“ erzählt Stadträtin Mag. Andrea Wulz.
Einzelberatungen haben bereits während den Veranstaltungen begonnen. Die kompetente Beratung (Energieberatung, Festlegung auf Maßnahmen, Optimierung, Förderberatung, Hilfe bei Angebotseinholung, Kaufentscheidungen etc.) sind für die Teilnehmer eine enorme Hilfe. „Durch das Energieforum Kärnten erhalten die Bürger alle Informationen von einem Ansprechpartner“, betont Stadtrat Ing. Herbert Taschek, der bei der Förderaktion auch den wirtschaftlichen Aspekt erwähnt. Investieren die Bürger in eine Sanierung, bedeutet das auch Aufträge und letztendlich auch Arbeitsplätze für die Wirtschaft. „Wenn eine Sanierung im Durchschnitt 30.000 bis 50.000 Euro beträgt, ergeben sich Aufträge im Wert von 3 bis 5 Millionen Euro für die Wirtschaft“, erklärt Taschek weiter.

Für die meisten Teilnehmer sind Heizkostenersparnisse und die Verbesserung der Wohnqualität die Hauptgründe für eine Sanierung. Wer von den 102 angemeldeten Teilnehmern die Maßnahmen zur Sanierung tatsächlich durchgeführt hat, wird erst 2012 zu sehen sein.
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