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Stadtgalerie zeigt Lüpertz

(10.06.2011)
Die berühmtesten Skulpturen, Skizzen und Bilder des herausragenden Künstlers auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche!
Mit einer Besonderheit am Ausstellungssektor leitet die Stadtgalerie Klagenfurt den kommenden Sommer ein: unter dem Titel „Sagenhaft“ zeigt das Kunsthaus der Landeshauptstadt Klagenfurt auf rund 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Werke des deutschen Malers, Grafikers und Bildhauers Markus Lüpertz. Lüpertz zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart.
Die Ausstellung für Klagenfurt hat der Künstler selbst zusammen gestellt. Neben großformatiger Malerei wird in dieser Schau erstmals der Entstehungsprozess zu seinen berühmten Skulpturen im öffentlichen Raum (wie z.B. dem viel diskutierten und umstrittenen „Mozart“ auf dem Salzburger Ursulinenplatz) sichtbar.

Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer, der den Rundgang durch die beeindruckende Schau sehr genoss, konnte Markus Lüpertz am Nachmittag vor der Ausstellungseröffnung persönlich in Klagenfurt begrüßen und freut sich, Werke einer so bedeutenden Künstlerpersönlichkeit in Klagenfurt prässentieren zu können. Sein Kompliment galt aber auch Galerieleiterin Mag. Beatrix Obernosterer, die in der Stadtgalerie für ein konsequent spannendes Programm von internationalem Format verantwortlich zeichnet.

Markus Lüpertz, geb. 1941, zählt zu den herausragendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. In den 1960er und 1970er Jahren entwickelte er mit Künstlern wie Karl Horst Hödicke den kritischen Realismus. 1970 erhielt Lüpertz den Preis der Villa Romana. 1974 organisierte der Künstler die erste Biennale Berlin. Im gleichen Jahr nahm Lüpertz die Professur (Malerei) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe an (bis 1986).
Von 1988 bis 2009 war Lüpertz Rektor an einer der bedeutendsten deutschen Kunstakademien, der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Lüpertz unterrichtete international bekannte Künstler wie A.R. Penck, Jonnis Kounellis und Tony Cragg und prägte so auch als Lehrender die deutsche, aber auch internationale Kunstentwicklung maßgeblich mit.
Markus Lüpertz hat mit seinen Skulpturen, Kirchenfenstergestaltungen und künstlerischen Aktionen nicht nur maßgeblich in den urbanen und öffentlichen Lebensraum gewirkt, sondern sein Werk wird auch bis heute kontrovers diskutiert und ist mit Fragestellungen nach einem gewandelten Kunstverständnis und Künstlerbild ebenso verbunden wie mit der Frage nach dem Verhältnis von Stadtraum und Gegenwartskunst.

Die Ausstellung „Sagenhaft“ ist bis einschließlich 11. September 2011 in der Stadtgalerie zu sehen.
Öffnungszeiten: Täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr.

Zum Ausstellungsprojekt ist ein umfangreicher Katalog entstanden, der im Shop der Stadtgalerie um 24,80 ebenso erhältlich ist wie eine Auswahl an Lüpertz-Grafiken.

Infos auch auf www.stadtgalerie.net
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