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Bergbaumuseum: Umbau beendet

(25.03.2011)
Es wurde gestemmt, gesprengt und gebohrt – die Umbauarbeiten für den erweiterten Veranstaltungsbereich im Bergbaumuseum sind abgeschlossen.
Die Felsenhalle im Bergbaumuseum ist seit vielen Jahren ein beliebter Veranstaltungsort – egal ob Orchideen- und Perlenausstellungen oder Esoterik-Veranstaltungen – sie bietet eine einmalige Kulisse unter Tag.

Die Halle wurde in den vergangenen zwei Monaten erweitert. Zwischen der bestehenden Felsenhalle und einem breiten Nebengang wurde ein Verbindungstunnel gesprengt, so dass ein riesiger Veranstaltungsraum entstanden ist. Die Sprengungsarbeiten wurden von der Tunnelbaufirma ÖSTU Stettin durchgeführt. Spannend: Das Bergbaumuseum hat das Museum nicht geräumt, die vielen Glasvitrinen mussten die naheliegende Sprengung unversehrt überstehen. Eine besondere Herausforderung für Stettin-Bauleiter Walter Maier: „Es war eine nicht-alltägliche Sprengung, aber es hat funktioniert!“ Keine einzige Glasvitrine kam zu Schaden.
Die neue Veranstaltungsfläche beläuft jetzt sich auf fast 800 Quadratmeter, ausgestattet mit der besten Infrastruktur (modernste Licht- und Tontechnik, Videowand etc.)
Beim ersten Rundgang zeigte sich Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer begeistert: „Das ist weiteres kulturelles Highlight für Klagenfurt. Als Veranstaltungsort hat das Bergbaumuseum einen ganz besonderen Charme.“ Für Museumsleiter Gerhard Finding ging mit der Sprengung des Verbindungsstollens ein lang gehegter Traum in Erfüllung.

Das Bergbaumuseum zeigt die Geschichte des Kärntner Bergbaus auf einer 300 Quadratmeter großen Besichtigungsstätte unter Tag. Seit der Eröffnung der Felsenhalle im Jahr 1986 zählt das Museum an die 500.000 Besucher. Laufend finden auch Sonderausstellungen statt. Das Bergbaumuseum öffnet am 1. April wieder seine Türen. Die nächste Sonderausstellung „Mit der Wünschelrute ins 21. Jahrhundert“ startet am 21. Mai. Infos auch unter www.bergbaumuseum.at.
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