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Klagenfurt ist e5-Gemeinde

(23.03.2011)
Klagenfurt ist die größte Landeshauptstadt Österreichs, die am e5-Landesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz und zur besseren Nutzung der Ressourcen teilnimmt.
Im Rathaus erfolgte nun durch Bürgermeister Christian Scheider, Umweltreferentin Mag. Andrea Wulz, Umweltlandesrätin Dr. Beate Prettner und Gerhard Moritz, Geschäftsführer von energie:bewusst Kärnten, die Vertragsunterzeichnung.
Das e5-Programm ist ein Umweltmanagementsystem für eine Gemeinde, die von einem Beraternetzwerk unterstützend begleitet wird. Vorteile sind u. a. die Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsorientierten Energiepolitik, die Steigerung der Energieeffizienz, die Verringerung der Energieausgaben, die Verbesserung der energierelevanten Abläufe in der Stadt oder die Beteiligung und die Stärkung der Eigenverantwortung der Einwohner. „Klagenfurt hat schon viele energiewirksame Projekte absolviert und gerade im Laufen, das e5-Programm ist nun ein weiterer und besonders wichtiger Schritt“, hob Bürgermeister Scheider hervor.

 

Scheider unterstrich vor allem auch die Möglichkeit vom Erfahrungsaustausch mit anderen Gemeinden, denn insgesamt ist Klagenfurt in Kärnten bereits die 23. Kommune, die sich Energie-Vorreiter titulieren darf. Stadtsenat und Gemeinderat haben sich Anfang März dazu auch einheitlich ausgesprochen. Dem Antrag nach ist Klagenfurt bestrebt, in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess den effizienten Einsatz von Energie und die optimale Nutzung von regionalen, erneuerbaren Energieträgern in der Stadt zu fördern.

 

Wie Stadträtin Mag. Wulz anführte, ist e5 ein europaweit erfolgreiches Programm, das schon seit einigen Jahren besteht. „Dabei gibt es immer wieder herausragende Erfolge auf kommunaler Ebene“, hob Mag. Wulz hervor. In ganz Österreich sind rund 100 Gemeinden dabei, die alle Teil eines großen europäischen Netzwerkes sind. Die teilnehmenden Gemeinden werden alle drei Jahre geprüft und zertifiziert.

 

„Willkommen in der ständig wachsenden e5-Gemeinde“, freute sich Landesrätin Dr. Prettner über die Teilnahme von Klagenfurt. Wie Dr. Prettner ausführt, ist gerade jetzt nach der Natur- und Atomkatastrophe in Japan die Zeit reif für ein Umdenken in der Energiepolitik. Österreich als Anti-AKW-Staat und hier gerade Kärnten mit einem Anteil von 47 Prozent an erneuerbarer Energie am Gesamtaufkommen können hier eine Vorreiterrolle übernehmen.
Erfreulich ist die Teilnahme von Klagenfurt auch für Gerhard Moritz. „Denn mit der Landeshauptstadt an Bord lebt jetzt fast jeder 2. Kärntner in einer e5-Gemeinde“, bekräftigte Moritz.
In Klagenfurt gibt es dazu auch ein eigenes Projektteam, Teamleiter ist Michael Matzan, Energiebeauftragte ist Mag. Bernadette Jobst von der Abteilung Umweltschutz.

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