Zum Inhaltsbereich springen

Sitzung des Stadtsenates

(29.03.2011)
Recht umfangreich war in der letzten Sitzung des Stadtsenates die Gästeliste, die vom Uni-Rektor über Innenstadtkaufleute bis zu Olypia-Organisatoren reichte.
Klagenfurt wird im Juni 2014 Austragungsort der nationalen Special Olympics. Unter der Führung von Dr. Dieter Klammer informierte eine Delegation die Mitglieder des Stadtsenates über die geplanten Aktivitäten. Rund 2000 Sportlerinnen und Sportler werden von 12. bis 17. Juni 2014 an den Spielen teilnehmen. Organisiert werden die Spiele von einem Verein unter der Federführung von Land, Stadt, Lebenshilfe Kärnten und Special Olympics Österreich. Bereits jetzt wurden von Dr. Klammer einige Ansuchen an die Stadt herangetragen, Bürgermeister Christian Scheider sicherte die vollste Unterstützung zu.

 

Ebenfalls im Stadtsenat zu Gast war Universitätsrektor Dr. Dr. Heinrich C. Mayr, der einen Überblick über die derzeitige universitäre Situation gab und Vorschläge unterbreitete, wie die Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadt noch besser gestaltet werden kann. Vorrangigster Wunsch ist es, dass die Universität den Klagenfurtern noch näher gebracht wird. „Die Universität ist längst nicht mehr eine Gebäudeansammlung draußen im Sumpf, sondern ein gewichtiger Teil der Landeshauptstadt, der von über 11.500 Menschen genützt wird“, hob Mayr hervor. Seitens der Stadt wurde zugesichert, die Universität künftig bei Entscheidungsprozessen wie etwa dem Waidmannsdorfer Verkehrskonzept oder der Umstellung des Busliniennetzes noch mehr einzubeziehen.
Österreichs erste Fußgängerzone entstand in Klagenfurt. Vor genau 50 Jahren. Dieses Jubiläum wird heuer im Sommer ausgiebig gefeiert. Was geplant ist, wurde von der Sprecherin der „Kaufmannschaft Alte Platz“, Cornelia Hübner, und einigen Kaufleuten im Senat präsentiert. Das Fest soll sich über einen Monat ziehen, geplant sind Modeschauen, Kinderevents, Ausstellungen, spezielle Schaufensterdekorationen und einiges mehr. Das Rohkonzept wird nun von den Verantwortlichen der Stadt noch überarbeitet bzw. nach Einsparungspotentialen durchleuchtet. Denn die Kosten wurden von der Kaufmannschaft mit rund 100.000 Euro beziffert.

 

Gassimaten flächendeckend
Die flächendeckende Aufstellung der Gassimaten samt Ausweitung der Hundefreilaufzonen wird kommen. Im Stadtsenat wurde von den Stadträten Peter Steinkellner und Wolfgang Germ das entsprechende Konzept präsentiert. Über den Gassimaten-Typ ist man sich noch nicht klar, hier muss noch eine Auswahl getroffen werden. Grundsätzlich ist aber der Stadtsenat für die Aufstellung von rund 120 neuen Gassimaten entlang der Spazierwege, der Laufstrecke und den öffentlichen Parkanlagen. Bei einem vollfunktionsfähigen Ordnungsamt werden die Mitarbeiter dann in weiterer Folge auch entsprechend kontrollieren bzw. nötigenfalls abstrafen, wenn Hundekot nicht entsprechend entsorgt wird.

 

E-Ladestation
In der Klagenfurter Innenstadt wird eine weitere Elektroladestation errichtet. Nämlich im Bereich Heuplatz am Parkplatz vor dem Gericht. Dem entsprechenden Antrag von Stadtrat Peter Steinkellner wurde zugestimmt.

 

Subvention für Fußball-Jugend
In der KFV Fußballakademie Kärnten im Klagenfurter Stadion trainieren junge Fußballtalente aus ganz Kärnten. Für die Mannschaften U15, U16 und U18 wurde über Antrag von Sportstadtrat Jürgen Pfeiler die Jahressubvention von 185.000 Euro beschlossen. Gegen den Förderzuschuss stimmten ÖVP und Grün.

 

Feuerwehr: Sanierungsplanung beschlossen
Es wird ernst mit der Sanierung der Berufsfeuerwehr. Vom Stadtsenat wurde ja schon vor geraumer Zeit der Grundsatzbeschluss gefasst. Nun legte Hochbaureferent Stadtrat Ing. Herbert Taschek den Antrag für die Vergabe der Einreich- und Ausführungsplanung vor, der einstimmig beschlossen wurde. Wie dazu Vizebürgermeister Albert Gunzer anmerkte, ist die komplette Sanierungsfinanzierung gesichert.

 

Friedensforst in Umsetzung
Wie Stadtrat Wolfgang Germ den Senat informiert, ist die Umsetzung des geplanten Friedensforstes für eine Urnenbestattung voll im Gange. Nach der Änderung des Kärntner Bestattungsgesetzes kann dann die in Frage kommende Fläche an der Sattnitz umgewidmet werden. Im Frühsommer soll der Friedensforst dann zur Verfügung stehen.

 

Adaptierung Busliniennetz
Wie Stadtrat Peter Steinkellner den Senat informierte, sind die Stadtwerke dabei, das neue Liniennetz Stück für Stück zu adaptieren und den Bürgerwünschen anzupassen. „Fahrplanänderungen sind aber erst im Juli möglich, da man an das übergreifenden Netz des ÖPNV in Kärnten gebunden ist“, hob Steinkellner hervor.
Vorerst werden Takte geändert bzw. neue Kurse eingeschoben. Grundsätzlich merkte Steinkellner aber an, dass die Beschwerden aus der Bevölkerung rückläufig sind und der Gewöhnungseffekt an das neue Netz bereits einzutreten scheint.


Wohnungen vergeben
Von Stadträtin Dr. Christine Jeremias konnten wieder einige Wohnungsansuchen sowie Subventionen in der außerschulischen Jugenderziehung positiv erledigt werden.

Scrolle nach oben