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Sozialpreis 2011 vergeben

(25.03.2011)
"Helfende Hände" heißt der Klagenfurter Sozialpreis, der nun zum dritten Mal vergeben wurde.
Mit dem Ziel, Menschen und Organisationen, die sich für die Mitmenschen einsetzten, vor den Vorhang zu holen, wurde vor zwei Jahren dieser Preis initiiert. Im Stadthaus erfolgte nun durch Bürgermeister Christian Scheider die Vergabe des dritten Sozialpreises.
„Die Stadt Klagenfurt bietet im Sozialbereich viel an, doch das allein ist zuwenig, gute Sozialarbeit ist nur in Kombination mit privaten Organisationen, Initiativen oder Personen möglich“, bekräftige Bürgermeister Scheider. Der Klagenfurter Bürgermeister würdigte alle Projekte, die eingereicht wurden und meinte, dass eigentlich alle einen Preis und die Anerkennung durch die Stadt und die Gesellschaft verdienen würden. Daher ging am Ende auch kein Projekt leer aus, zumindest eine Urkunde gab es für jeden.

 

Der dritte Klagenfurter Sozialpreis ging an die „Aktion Leben“ für das Projekt „Hilfe für junge Mütter in Not- und Krisensituationen“. Gunhild Weiss und ihr Team bieten u. a. Beratung für Schwangere in Konfliktsituationen, eine Wohngemeinschaft für Schwangere oder junge Mütter sowie das Erstellen einer Finanz- und Wirtschaftsplanung an. Von der Jury – Claudia Haider, Dr. Susanne Koschier, Leopold und Irmgard Guggenberger sowie Sozialamtsleiter Ferdinand Mossegger – wurde dieses Projekt als besonders notwendig und wichtig angesehen. Der 1. Preis ist mit 1500 Euro dotiert.

 

Den zweiten Preis, jeweils 500 Euro, teilten sich „Die Tafel – Österreichisches Rotes Kreuz“ und der Verein „Plattform verwaiste Eltern“. Beim „Die Tafel – ÖRK“-Projekt werden Lebensmitteln gesammelt und diese jeden Samstag beim Roten Kreuz an Bedürftige ausgegeben. Die „Plattform verwaiste Eltern“ versteht sich als Drehscheibe zur Beratung und Information beim Tod eines Kindes.

 

Für die „Plattform DANA“ und das Projekt „Hilfe für Familien mit herz- oder schwerkranken Kindern“ gab es dritten Platz, Platz 4 ging an den Verein „Selbsthilfe Epilepsie“. Weiters wurden noch einige Anerkennungspreise vergeben.

 

Anerkennungspreise bekamen der Künstler Karl Bartasek (kostenlose Verwendung von Motiven für Kinderrettungswerk-Weihnachtskarten), Iniciativ Angola (Projekt längstes Freundschaftsband der Welt vom Oktober des Vorjahres), Günther Luchini (engagiert sich seit fast 20 Jahren ehrenamtlich im Bereich der Behindertenhilfe), Stefanie Neisser (ist die beste Mutter der Welt, die sich nicht nur um die eigenen, sondern auch die Nachbarskinder kümmert) sowie die VS 8/Rennerschule (Projekt Kinder helfen Kindern).

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