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Stadt bei Sanierungsoffensive dabei

(16.03.2011)
Die Landeshauptstadt Klagenfurt ist die 40. Kärntner Gemeinde, die sich an der Sanierungsoffensive des Landes beteiligt.
Auf Initiative von Stadträtin Mag. Andrea Wulz und Stadtrat Ing. Herbert Taschek haben Klagenfurter Bürger nun die Möglichkeit, eine zusätzliche Direktförderung für alle thermischen Sanierungen sowie eine neutrale Sanierungs¬begleitung durch Mitarbeiter des Energieforums Kärnten zu erhalten. Die entsprechenden Details wurden von Stadträtin Mag. Wulz, Stadtrat Ing. Herbert Taschek und Mag. Berndt Triebel vom Energieforum Kärnten nun präsentiert.
In Kärnten liegt die Sanierungsrate von Althäusern bei nur rund einem Prozent. Dabei hat eine Althaussanierung viele Vorteile. Man steigert dadurch nicht nur die Wohnqualität, sondern auch die Wert der Immobilie. Und man spart oft bis zu 50 Prozent der Heizkosten ein. Ziel der Sanierungsoffensive ist es nun, die Sanierungsrate auf zwei bis drei Prozent zu heben. „Gefördert werden thermische Maßnahmen wie etwa ein Fenstertausch, Vollwärmeschutz oder Dämmungen der Wände zum Dachboden“, informierte Mag. Wulz. Und diese Sonderförderung in der Höhe von 1000 Euro bei einer Mindestausgabe für Sanierungsmaßnahmen von 5000 Euro gibt es zusätzlich zur normalen Althaussanierungs¬förderung. Neben dieser Direktförderung begleiten Experten des Energieforums das Projekt während der gesamten Dauer.
Laut Stadtrat Taschek ist es das Klagenfurter Ziel, rund 100 Projekte zu fördern. „Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern schont das eigene Geldbörserl und bringt der heimischen Wirtschaft eine enorme Wertschöpfung“, sagte Taschek.
Interessierte Klagenfurter können sich bis 31. Mai bei dieser Förderaktion anmelden (bei Berndt Triebel unter Telefon 0650/92 78 417 oder Email info@energieforumkärnten.at ). Oder man besucht eine der vier Auftaktveranstaltungen, die in Klagenfurt geplant sind.
Mag. Triebel hofft auf eine rege Beteiligung der Klagenfurter. „Rechnet man alle möglichen Förderungen zusammen, dann sind bis zu 75 Prozent der Kosten als Förderung möglich“, stellte Triebel fest. Die nun präsentierte Förderung in der Höhe von 1000 Euro erhält man bis 16 Monate im Nachhinein nach Einreichung entsprechender Rechnungen.

 

Die Info-Veranstaltungen

 
5. April (19 Uhr, Gasthof Krall)

6. April (19 Uhr, Hadn Wirt)

19. April (19 Uhr, Hotel-Restaurant Dermuth)

20. April (19 Uhr, Hirter Botschaft)

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