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Forscherlabor im Kindergarten

(20.05.2011)
Der städtische Kindergarten Sonnenschein ist der erste Kindergarten in Österreich mit einem eigenen Forscherlabor. 
Kinder sind neugierig, wollen ihre Lebensumwelt entdecken. Diese Eigenschaft soll genützt werden um den Nachwuchs für Chemie, Physik oder Biologie zu interessieren. Dabei hilft jetzt ein mit Mikroskopen und anderen technischen Geräten bestücktes Forscherlabor. Dazu gibt es auch noch ein eigenes kleines Forscherhaus im Garten.

Breite Unterstützung gibt es aus der Wirtschaft für dieses Projekt, das mit mit Sponsogeldern verschiedneer Unternehmer umgesetzt werden konnte. Eine vorausschauende Unterstützung, denn Ziel der neuen Einrichtung ist es, die Kinder möglichst frühzeitig für Naturwissenschaft und Technik zu interessieren, denn bis zum achten Lebensjahr hat das Kind meist seine Interessen abgesteckt. Der Wirtschaft aber wiederum fehlen Fachkräfte in genau diesen Gebieten. So kann die österreichische Industrie - laut Ansprachen bei der Eröffnung des Labors - heuer rund ein Drittel von 50.000 Arbeitsplätzen nicht besetzen, auch der Technischen Universität fehlt der Nachwuchs, sie bildet heute um ein Drittel weniger Studenten aus als 1975.

Im „Sonnenschein“ engagieren sich: Industriellenvereinigung Kärnten, EST Active Ladies, Kioto Photovoltaics, Siemens Österreich, addIT Dienstleistungen, AMSC Windtec, Micros Produktions- und Handelsgesellschaft, Kärntner Krone, Solid Rock Design, Möbelhaus Rutar, Tischlerei Schellander und Infineon Technologies Österreich.

Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz bedankte sich bei Leiterin Daniela Wrumnig und ihren engagierten Pädagoginnen dafür, „dass Sie das Projekt mit so großem Enthusiasmus und Elan betreiben“. Sie freut sich auch, dass der Kindergarten Sonnenschein am EU-Pojekt „Fibonacci“ von Universität und Pädagogogischer Hochschule  teilnimmt.
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