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Mahlers Totenmaske in Klagenfurt

(18.05.2011)
Zum hundersten Mal hat sich am 18. Mai der Todestag von Gustav Mahler gejährt. Im Komponierhäuschen wird die Totenmaske gezeigt.
Eröffnet wurde die Sonderausstellung mit dem besonderen Gedenkstück genau am Todestag.
Díe idyllisch gelegene  Komponierwerkstatt hatte Mahler in Maiernigg errichten lassen. Hier sind zwischen 1900 und 1907 einige seiner wichtigsten Hauptwerke wie die fünfte, sechste, siebente und achte Symphonie sowie die Kindertotenlieder entstanden.
Die Stadt Klagenfurt hat ein Museum eingerichtet, das von Mai bis Oktober geöffnet ist. Ein rund 800 Meter langer Spazierweg führt vom Parkplatz des Strandbades Maiernigg  durch den Wald zum Komponierhäuschen.

Bei der Eröffnung der Ausstellung gab es Musikalisches von Markus Sepperer (Oboe und digitale Bearbeitungen von Mahler-Werken), eine Einbegleitung von Mag. Werner Überbacher, dem Leiter des Musikforums Viktring, wo ja auch jährlich der Gustav-Mahler-Kompositionspreis vergeben wird und persönliche Erinnerungen des 87jährigen Zeitzeugen Erich Rietenauer.

Die Totenmaske wurde dann von Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer und Mag. Roman Thaler, Mahler-Museumsbeauftragter in der städtischen Kulturabteilung, enthüllt. Gunzer wies dabei auf die besondere Bedeutung dieses Ortes für die Mahler-Freunde in aller Welt hin und hob auch die hervorragende Kooperation mit dem Musikforum Viktring, das ja jährlich den Gustav-Mahler-Kompositionspreis vergibt, hervor.
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