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EU-Projekt präsentiert

(09.11.2011)
Neues EU-Projekt mit Namen "Polywood" macht Holz zu Treibstoff!
Stadträtin Mag. Andrea Wulz und Stadtrat Peter Steinkellner stellten gemeinsam das neunte EU-Projekt der Stadt Klagenfurt vor.
„Polywood“ lautet der Titel des Projekts, der Name bedeutet Polygeneration of fuels, heat and electricity from wood. Einfach erklärt: Durch „Polywood“ wird eine Bioraffinerie in Klagenfurt errichtet. Diese wird mit einer Hackschnitzelanlage Holzgas erzeugen, welches in zwei Ottomotoren zur Stromerzeugung mit Abwärmenutzung verbrannt wird. Ein Teil des Holzgases wird zu synthetischem Erdgas weiterverarbeitet, das als Treibstoff für CNG-Fahrzeuge verwendet werden kann.

„Damit sind wir in Österreich Vorreiter“, verkündet Umweltreferentin Mag. Andrea Wulz stolz. Referatsübergreifend hat sie sich gemeinsam mit Verkehrsreferent Stadtrat Peter Steinkellner für dieses Projekt eingesetzt. Insgesamt werden 69 CNG-Fahrzeuge angeschafft und zwei Tankstellen errichtet. Davon sind 45 Fahrzeuge für ein Anrufsammeltaxisystem zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs eingeplant. Die restlichen Fahrzeuge werden für den städtischen Fuhrpark verwendet. „Neben der Elektromobilität, ist das Holzgas eine weitere Möglichkeit die Umwelt künftig nachhaltig zu schonen“, erklärt Stadtrat Peter Steinkellner.
Ziel des Projektes ist es, jährlich 2,5 Millionen m³ CO2-neutralen Treibstoff aus der Holzvergasung herzustellen. Mit dem Bau der Bioraffinerie wird im Mai 2012 in Klagenfurt begonnen.

Von dem Projekt verspricht man sich:

- Verbesserung der gesamten Umweltsituation (Luftschadstoffe und Klimaverbesserung)
- Regionale Schadstoffreduktion aus dem Verkehr
- Anrufsammeltaxisystem mit 45 CNG-Fahrzeugen
- Erneuerung des städtischen Fuhrparks

Daten und Fakten

- Projektpartner sind die Stadt Klagenfurt mit der Abteilung Umweltschutz, Biogenic gas trade GmbH, Babcock Noell GmbH und die Technische Universität Graz.
- Förderprogramme: Life+, klima:aktiv
- Projektlaufzeit: 1. September 2011 bis 31. Dezember 2015
- Gesamtkosten: 9.681.580,- Euro
- EU-Förderung: 3.934.415,- Euro
- klima:aktiv-Förderung: 960.000,- Euro
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