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Goldene Medaille für Alfred Laas

(25.11.2011)
Das tradtionsreiche Wulfenia Kino wurde zum Arthouse-Kino adaptiert. Von der Stadt Klagenfurt gab es zur Eröffnung für Alfred Laas die "Goldene Medaille".
1956 wurde in Klagenfurt das erste und zu dieser Zeit modernste Großkino Österreichs, das Wulfenia Kino eröffnet. 55 Jahre später gab es in diesem Kino, das nichts von seinem Flair verloren hat, wieder ein Eröffnungsfest. Das Wulfenia Kino wurde von der Eigentümerfamilie Laas zu einem Arthouse-Kino umgebaut und soll künftig den anspruchsvolleren Film- und Opernfreund in die Vorstellung locken. Von der Stadt Klagenfurt gab es zum Eröffnungsfest ein besonderes Geschenk: Alfred Laas wurde von Bürgermeister Christian Scheider und zahlreichen Mitgliedern des Stadtsenates mit der „Goldenen Medaille“ ausgezeichnet. Als einer der Paradeunternehmer der Stadt Klagenfurt.
Das Wulfenia Kino, das bei vielen Klagenfurtern Jugenderinnerungen weckt, hat trotz der Adaptierung, die innerhalb von zwei Monaten erfolgte, nichts vom ehemaligen Flair verloren. Der Großteil der Investionen wurde in die neue 3D-Technik gesteckt. „Gedacht ist das Kino für Leute, die etwas andere Ansprüche haben“, sagte Laas, der nun das größte Programmkino in Österreich betreibt und nicht nur Filme, sondern auch Live-Opernübertragungen anbieten wird.
„Ein Mann mit Visionen, der immer wieder das richtige Gespür hat“, meinte Vizebürgermeister Albert Gunzer, der sich als Wirtschafts- und Kulturreferent gleich zwei Mal über die Neueröffnung freute.
„Das Haus wurde modernisiert, ohne das Flair zu beeinträchtigen“, sagte Bürgermeister Scheider, der hervorhob, dass Klagenfurt nun auch einen neuen Veranstaltungsort gewonnen habe. „Es wird daher auch höchste Zeit, dass die Stadt einmal Danke sagt“, so Scheider, der daraufhin an Laas im Beisein der Unternehmerfamilie (Gattin Sigrid und die Töchter Dr. Elisabeth und Maria Laas), Vizebürgermeister Albert Gunzer und den Stadträten Ing. Herbert Taschek und Dr. Christine Jeremias die „Goldene Medaille“ überreichte. Laas trug sich abschließend auch in das „Goldene Buch“ der Stadt ein.
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