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Hilfe für Suchtkranke

(15.11.2011)
Seit 9 Jahren unterstützt das Team der Drogenambulanz Menschen mit Suchterkrankung und präsentierte sich kürzlich bei einem Tag der offenen Tür!
Der Weg in die Abhängigkeit ist oft ein schneller. Wieder heraus zu kommen bedeutet für Betroffene harte Arbeit. Unterstützt werden suchtkranke und drogenabhängige Menschen seit neun Jahren von der Drogenambulanz Klagenfurt, die Patienten medizinische, psychologische und psychotherapeutische Hilfe bietet. Heute, Dienstag, Vormittag haben Leiterin Dr. Claudia Öhner-Scheiber und ihr Team zu einem „Tag der offenen Tür“ in ihre Räumlichkeiten am Rudolfsbahngürtel eingeladen. Zum einen, um den Zugang zu dieser hilfreichen Institution nieder¬schwellig zu halten, aber auch um langjährigen Partnern wie den Gesundheitsreferenten von Stadt und Land, Gesundheitsreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und LHStv. Dr. Peter Kaiser, Prim. Dr. Herwig Oberlerchner vom Klinikum Klagenfurt, Drogenberatung VIVA, Polizei und vielen anderen, die die Arbeit der Drogenambulanz unterstützen, zu danken.
„Es ist nicht mir nicht nur Aufgabe, sondern ein großes Anliegen, eine Institution wie die Drogenambulanz zu stärken“ so Vzbgm. Mathiaschitz, die dem interdisziplinären Team für ihre „schwierige Aufgabe, die Sie mit viel persönlichem Engagement, Kompetenz und Feingefühl meistern und viele Menschen auf dem harten Weg aus der Suchterkrankung in ein freies Leben unterstützen“ ein großes Kompliment aussprach.

Mit einem vierköpfigen Team hat die Klagenfurter Drogenambulanz vor neun Jahren am Rudolfsbahngürtel eröffnet und im ersten Jahr knapp über 100 Klienten betreut. Heute sind zehn Personen – Ärzte, Kranken¬schwe¬stern, Sozialarbeiter, Psychologen und Psychotherapeuten – die jährlich rund 700 suchtkranke und drogenabhängige Menschen betreuen. Viele, die die Drogenambulanz regelmäßig konsultierten, konnten gesund, clean werden oder vor den schlimmsten Auswirkungen einer Suchterkrankung bewahrt werden. „Wir sehen täglich 30 bis 40 Patienten“, so Dr. Öhner-Scheiber. Immer mehr Menschen kommen mittlerweile frühzeitig genug, um eine totale Substanzabhängigkeit noch verhindern zu können.
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