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Künstlerkolonie WORPSWEDE

(03.11.2011)
Die Stadtgalerie Klagenfurt präsentiert eine Auswahl an meisterhaften Werken aus der berühmten Worspweder Künstlerkolonie.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren es viele Künstler leid, an diversen Akademien stur zu lernen – sie wollten raus in die Natur, dort Inspiration und Kreativität wieder finden. 1889 gründeten Künstler im deutschen Worpswede eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, die „Worpsweder Künstlerkolonie“. In unmittelbarer Umgebung der einmaligen Landschaft des Teufelsmoors entdeckten Künstler wie Fritz  Mackensen, Fritz Overbeck, Otto Modersohn, Hans am Ende, Heinrich Vogeler, Paula Modersohn-Becker und Carl Vinnen ihre Liebe zu Natur, ländlichen Motiven und markanten Landschaften. Ganz individuell fand jeder in der Landschaft seine Kreativität, die sich auch später in den Bildern wiederfindet. Mal düster, mal freundlich und hell – jeder Künstler bringt seine Inspiration anders zum Ausdruck.
Die ausgestellten Werke stammen aus der Bernhard-Kaufmann-Sammlung. Familie Kaufmann sammelt seit vielen Jahren die Werke der Worpswede-Künstler. 130 Exponate konnten der Stadtgalerie Klagenfurt für die Schau zur Verfügung gestellt werden. Außerhalb des familieneigenen Museums am Modersohn-Haus in Worpswede wurden die Werke erst ein einziges Mal gezeigt. „Wir sind sehr stolz, dass wir mit Sigrun Kaufmann so gut zusammengearbeitet haben und eine tolle Ausstellung präsentieren können“, freut sich Stadtgalerie-Leiterin Mag. Beatrix Obernosterer.

„Künstlerkolonie Worpswede – Brilliante Maler aus dem Teufelsmoor“ ist bis 26. Februar 2012 in der Stadtgalerie, Theatergasse 4, zu sehen. Informationen unter www.stadtgalerie.net
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