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Wappen für Fahnenschwinger

(27.10.2011)
Für ihr Jahrzehnte langes Engagement im Bereich Kultur und Tradition erhielten die Klagenfurter Fahnenschwinger das Recht zur Führung des Stadtwappens.
Seit vielen Jahren tragen die Fahnenschwinger das Wappen der Landeshauptstadt Klagenfurt mit ihren Fahnen in die Welt hinaus. Aber auch bei heimischen Veranstaltungen, Empfängen von Partnerstädten und internationalen Großereignissen wie der Fußball-Europameisterschaft EURO2008 dürfen die Traditionsträger aus Klagenfurt mit ihren Auftritten nicht fehlen!

Bürgermeister Christian Scheider verlieh heute, Donnerstag, Vormittag Fahnenschwinger-Obmann David Werdinig, Vorschwinger Peter Schuster und Klaus Werdinig das Recht zur Führung des Klagenfurter Stadtwappens. „Ihr seid seit Jahrzehnten ein wichtiger Kulturträger unserer Stadt“ betonte Bürgermeister Scheider, der nach Auftritten der Fahnenschwinger sehr oft positive Reaktionen erhält. „Nur wenige Städte und Länder haben einen vergleichbaren Traditionsverein, Ihr seid eine Besonderheit unserer Stadt, ein Aushängeschild und eine Bereicherung“, dankte Scheider bei der feierlichen Stadtwappenverleihung.
Auch Stadtrat Steinkellner gratulierte David Werdinig und seinen Fahnenschwingerkollegen sehr herzlich zu dieser hohen Auszeichnung: „Eure Jahrzehnte lange Arbeit ist mit sehr viel Fleiß, Konsequenz und Übung verbunden“, betonte Steinkellner und dankte Werdinig Senior und Junior sowie Vorschwinger Schuster herzlich.
„Mit dem Recht zur Führung des Klagenfurter Stadtwappens sind die Stadt und die Fahnenschwinger noch stärker miteinander verbunden“, freut sich Bürgermeister Christian Scheider.
Obmann David Werdinig und Sohn Klaus dankten ihrerseits den Vertretern der Stadt herzlich für die Unterstützung. Fahnen und Trachten sind teuer, mit Hilfe der Stadt und den zahlreichen Einladungen, die vermittelt werden, lässt sich das alles etwas einfacher finanzieren, so der Obmann.

David Werdinig ist seit Jahrzehnten in der Brauchtumspflege tätig. Im Jahr 1969 entschloss er sich, das stolze Spiel mit der Fahne in Österreich wieder zu beleben. Eine Vereinsgründung erfolgte im Jahr 1980.
Als Leitspruch gilt: „Der Fahne zur Ehr – dem Menschen zur Freud“.
Der Verein wirkt bei Fahnenweihen und Bundesfesten, bei Bundes- und Landestrachtentreffen, Festzügen, bei internationalen Veranstaltungen, bei Empfängen in Partnerstädten, Eröffnungen von Welt- und Europameisterschaften und mitunter auch bei Faschingsumzügen mit.
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