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Berufsfeuerwehr braucht Germ als Einsatzoffizier

(14.09.2011)
Die Berufsfeuerwehr  ist froh, dass Stadtrat Wolfgang Germ als Einsatzoffizier über einen personellen Engpaß hinweghilft.
Das stellten der Kommandant der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, Branddirektor Ing. Gottfried Strieder und sein Stellvertreter Helmut Unterluggauer heute, Mittwoch, in einer eigenen Pressekonferenz klar. Korrigieren wollte man vor alem das Bild das durch Medienberichte in der Kleinen Zeitung entstanden ist, denn das würde "die gesamte Berufsfeuerwehr in Miisskredit bringen", so Strieder. Vor der Übernahme seines Stadtrat-Amtes war Wolfgang Germ Einsatzoffizier bei der Berufsfeuerwehr, seit März dieses Jahres hilft er mit Bereitschaftsdiensten bei der Bewältigung eines personellen Engpasses.
Kommandant und Stellvertreter hielten fest, dass Anfang dieses Jahres durch die schwere Erkrankung eines Bereitschaftsoffiziers, Pensionierung und Ausbildung eines neuen Offiziers nur mehr zwei geeignete Personen für den 24-Stunden-Wechseldienst zur Verfügung gestanden sind. Damit könne man nicht arbeiten und habe sich an Stadtrat Wolfgang Germ, ausgebildeteter Einsatzoffizier und an Bürgermeister Christian Scheider um Unterstützung gewandt. Germ habe zugesagt ein Jahr (bis zur Abschlussprüfung des neuen Offiziers) auszuhelfen. "Wir sind sehr froh, dass Kollege Germ uns unterstützt und über diesen engpass hinweghilft", so Strieder.
Vorwürfe wonach Germ  einen Dienst gar nicht angetreten habe, oder bei Vertretungen die Stadt dann doppelt zahlen habe müssen, sind schlichtweg falsch, so Strieder. Germ habe jeden Dienst angetreten uhd habe wie jeder andere Einsatzoffizier die Möglichkeit, einige Stunden Dienst zu tauschen,müsse das dann im Gegenzug für den Kollegen ebenso machen.
So werde dies im kameradschaftlichen Austausch schon seit Jahrzehnten bei der Feuerwehr gehandhabt, erklärt der Branddirektor. Hier gebe es ja nicht wie in anderen Betrieben die Möglichkeit einige Stunden Zeitausgleich zu nehmen und dies dann wieder einzuarbeiten. Bei der Feuerwehr muss im Dienste der Sicherheit natürlich jede Position immer besetzt sein.
Die von Medien gewünschte Einsicht in das sogenannte Wachbuch lehnt die Berufsfeuerwehr mit dem Hinweis auf den Datenschutz ab.
Im Wachbuch sind alle Bewegungen innerhalb der Feuerwehr (z.B. Krankenstände etc.) verzeichnet. Es sei ein Dokument, das dem Bürgermeister selbstverständlich zur Verfügung stehe aber nicht öffentlich gemacht werden könne, so die beiden Offiziere. Geprüft wird es nun vom städtischen Kontrollamt, gab Strieder bekannt.
Für ihn, so der Branddirektor, sei es sowohl als Feuerwehrkommandant als auch  persönlich sehr wichtig, dass Wolfgang Germ der Berufsfeuerwehr über einen Engpass hinweg hilft und so das System aufrechterhalten werden konnte.
„Ich bin froh, dass Germ eingesprungen ist“, so der Berufsfeuerwehrkommandant bei der Pressekonferenz.

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