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Hallenbad neu

(21.09.2011)
Der Campingplatz ist Favorit für den Standort eines neuen Hallenbades. Das hat die Studie einer Expertengruppe ergeben.
Mit dieser vergleichenden Standortuntersuchung befasste sich ein Sonder-Stadtsenat und im Anschluss wurden die Ergebnisse in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert. Zu dieser luden Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Albert Gunzer und Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.

Der Klagenfurter Bürgermeister zeigte sich zufrieden, dass man mit dieser Studie einen Direktvergleich habe, der auch die Unterschiede klar definiere und vor allem jetzt eine professionelle Entscheidungsgrundlage vorliege.

Das eingesetzte Projektteam mit DI Robert Piechl (Stadtplanung), DI Bernhard Eder und Ing. Peter Gillinger (beide Stadtwerke) hat drei Standorte evaluiert: Messeparkplatz, Minimundus Nord  und Campingplatz. Zu bestimmten Fragestellungen (Finanzierung, touristische Auswirkungen etc.) hat das Team noch weitere externe Experten beigezogen. Einen Gegencheck der Studie gab es von Berater Michael Bäuml (vom deutschen Bäderplaner GMF), der die Studie noch einmal aus Praxissicht prüfte.


Für die Bevölkerung

Nach allen Bewertungskriterien (Haustechnik, Freizeit-Touristik, Stadtplanung, Finanzierung) schneidet der Campingplatz am besten ab. Nur für diesen Standort gibt es eine Finanzierungszusage des Landes, hier können Alternativenergien wie zum Beispiel Geothermie am effizientesten eingesetzt werden. Weiterer Vorteil: der Europapark wird größer, das 4 Hektar große Campingareal könnte aufgeteilt werden und zwar 1,5 Hektar für das Hallenbad sowie 2,5 Hektar neue Grün- und Erholungsfläche für die Bevölkerung.
Derzeit ist der Campingplatz rund fünf Monate in Betrieb und sieben Monate geschlossen.
"Wir könnten der Bevölkerung ein wichtiges, ganzjähriges Erholungsgebiet zurückgeben", sind sich Bürgermeister, Vizebürgermeister und Vizebürgermeisterin einig.

Der Standort Campingplatz ist die Nummer 1 und habe viele Vorteile: der Europapark wird größer, der nur fünf Monate im Jahr belegte Campingplatz wird der Bevölkerung sozusagen zurückgegeben, der Zugang zum See bleibt frei, die Hundewiese wird nicht verbaut und man habe hier die Möglichkeit ein fast energieautarkes Bad zu betreiben.

Messe

Bürgermeister Christian Scheider ging auch kurz auf das vor Monaten präsentierte Kombinationsprojekt auf der Messe ein und teilte mit, dass sich  nach Gesprächen mit dem Eishockeyverband und dem KAC die Voraussetzungen geändert haben. Klagenfurt hat die Chance, ein Bundesleistungszentrum zu bekommen, dafür ist eine neue Halle auf dem Messeareal notwendig. 
Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz stellte fest, dass man nur an diesem Standort mit modernen Alternativenergien wie zum Beispiel Geothermie, effizient arbeiten könne. Als Stadtplanungsreferentin erläuterte sie weiters, dass Standorte geprüft wurden, die sofort verfügbar sind. Für Mathiaschitz muss es einen Architektenwettbewerb  und ein ganz transparentes Planungsverfahren geben. Eine UVP sei aus heutiger Sicht nicht notwendig, so die Vizebürgermeisterin.

Finanzreferent Vzbgm. Albert Gunzer meinte „wir sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun sondern auch für das, was wir nicht tun“ und strich den derzeitigen Abgang des Hallenbades hervor. Rund 1,5 Millionen muss die Stadt dafür zahlen, dazu kommen noch allfällige größere Reparaturen des Bades. Gunzer stellte fest, dass es nun gelte, möglichst rasch viele Förderungen von Land und eventuell Bund nach Klagenfurt zu holen.

Ab Freitag, den 23. September werden auf der Klagenfurter Homepage die wichtigsten Ergebnisse der Standortstudie abrufbar sein  (www.klagenfurt.at/hallenbadneu) und die Bürgerinnen und Bürger können unter einer eigens eingerichteten E-Mail-Adresse hallenbadneu@klagenfurt.at ihre Meinung mitteilen. Telefonisch ist dies auch im Bürgerservice unter 537-2750 möglich, selbstverständlich können auch Briefe und Karten direkt beim Rathaus-Portier abgegeben oder an das Rathaus, Neuer Platz 1, Abteilung Information, gerichtet werden. Man kann das Vorhaben aber auch auf der Facebookseite der Landeshauptstadt, www.facebook.com/landeshauptstadtklagenfurt diskutieren.

 

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