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Neue Wohnbaukultur

(20.09.2011)
Sozialen Wohnbau mit Qualität forciert Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und stellt neue, architektonisch anspruchsvolle Projekte vor.
Für eine neue Planungskultur, speziell im Bereich „Sozialer Wohnbau“ setzt sich Stadtplanungsreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz ein. „Sozialer Wohnbau muss auch Qualität haben“, so Mathiaschitz, die zu diesem Zweck für neue städtische Wohnbauprojekte Architektenwettbewerbe ausschreiben lässt.

Das Projekt „Am Mühlgang“ wird 90 Wohneinheiten umfassen. Zielsetzung für dieses an der Glan gelegene Bauprojekt war es, leistbaren Wohnbau mit neuen Freiraumqualitäten zu schaffen, städtebauliche Kriterien mit Architektur, Ökologie, Ökonomie und den Bedürfnissen der Bewohner in Einklang zu bringen.
Sechs Architekturbüros waren zum Wettbewerb eingeladen. Die fachkundige Jury unter dem Vorsitz von Architekt DI Peter Lorenz hat sich für das Konzept der Kärntner Architektin Mag. Eva Rubin entschieden. Ihr Plan sieht ein flexibles räumliches Konzept vor, das sich für Jungfamilien ebenso eignet wie für Büro, Ordination oder Singlewohnung. Die fast durchwegs nur dreigeschossigen Wohnhäuser (nur geringe Teile des Projektes haben vier Etagen) umschließen zwei Höfe mit Dorfplatzcharakter. Das Areal soll zudem – bis auf wenige Besucherparkplätze – autofrei bleiben, unter dem Areal entsteht eine Tiefgarage.
Das Gesamtprojekt, also Grundstück und Baukonzept, wird von der Stadt an einen gemeinnützigen oder privaten Bauträger verkauft werden. „Über den Quadratmeterpreis wird die Politik entscheiden“, so Mathiaschitz.

Weitere Wohnprojekte nach dem neuen städtebaulichen Konzept entstehen in der Keltenstraße und auf dem ehemaligen ASK-Platz in der Ebentaler Straße. Baubeginn für beide Projekte wird voraussichtlich Frühjahr 2012 sein.

In der Keltenstraße entstehen 200 Wohneinheiten. Für die Planung zeichnet Architekt DI Reinhold Wetschko verantwortlich. Die Häuser werden zum Großteil nur dreigeschossig sein, damit sich die Anlage optimal an die angrenzende Reihenhaussiedlung anfügt. Nur einzelne „Wohntürme“ mit Maisonettewohnungen werden fünfstöckig.
Bauträger sind die Kärntner Landeswohnbau GesmbH und die Vorstädtische Kleinsiedlung.

64 Wohneinheiten entstehen auf dem ehemaligen ASK-Fußballplatz in der Ebentaler Straße, direkt gegenüber des Schulzentrums St. Peter. Architekt DI Helmut Dominikus hat ein Projekt entwickelt, in dem Wohnbebauung, öffentlicher Park und Kinderspielplatz miteinander harmonieren. Die Gebäude sollen so platziert werden, dass jede Wohnung zumindest von zwei Seiten besonnt wird, bestätigt DI Georg Wald, stellvertretender Leiter der Klagenfurter Stadtplanung, der das neue städtebauliche Konzept für die Stadt betreut.
Bauträger wird hier die Wohnbaugenossenschaft „Fortschritt“ sein.

 

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