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Unterführung Ebentaler Straße fertig

(31.08.2012)
Die Eisenbahnunterführung Ebentalerstraße ist fertig. „Ein Freudentag“, für Bürgermeister  Scheider und Stadtrat Steinkellner.
Strömender Regen konnte der guten Laune keinen Abbruch tun: Hunderte Bauarbeiter, Anrainer, Vertreter der ÖBB, der Bauwirtschaft,  Architekten sowie Stadt- und Landespolitiker fanden sich ein um die Eröffnung des ersten zweigleisig ausgebauten Teilstückes der Koralmbahn, die Übergabe der Unterführung und der Haltestelle an die Öffentlichkeit zu feiern.  DI Franz Bauer, Geschäftsbereichsleiter Neu- und Ausbau der ÖBB Infrastruktur AG und DI Klaus Berger, ÖBB-Bauleiter, freuten sich über den großen Andrang und die vielen Ehrengäste.
Beide lobten die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadtpolitik, den Dienststellen der Stadtverwaltung und dem Land Kärnten.

Die Stadt Klagenfurt hat rund eine Million Schilling investiert, um parallel zur ÖBB-Großbaustelle die Straßen in diesem Bereich zu sanieren und die Radweganbindung in die Innenstadt herzustellen.

Bürgermeister Christian Scheider hob hervor wie wichtig es für die Landeshauptstadt Klagenfurt ist, an ein modernes Schienennetz angeschlossen zu sein. „Auf einem der bedeutendsten Verkehrswege haben wir nun eine Unterführung, die ins Weichbild der Stadt passt und durch die der Verkehr ungehindert fließen kann“, so der Bürgermeister. Die Koralmbahn werde helfen, Entfernungen mit Hilfe öffentlicher Verkehrsmittel leichter zu überwinden und werde „die Verbindung in den Alpen-Adria-Raum stärken“, zählte Bürgermeister Scheider die vielen Vorteile auf. Er dankte mit herzlichen Worten allen, die geholfen haben, das Projekt so hervorragend zu realisieren.

Verkehrs-Stadtrat Peter Steinkellner hielt fest, dass die Unterführung noch mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bringt. Auch er lobte die gute Zusammenarbeit aller Stellen und das Projekt als Musterbeispiel für eine störungsfreie Abwicklung: „Die Anrainer wurden alle von ÖBB und Stadt rechtzeitig informiert, dadurch gab es wenige Beschwerden und diese wurden immer rasch behandelt und eine Lösung gefunden“.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler unterstrich, dass Klagenfurt und Kärnten mit der Koralmbahn im europäischen Bahnnetz verankert und Teil der wirtschaftlich wichtigen baltisch-adriatischen Achse sind: „Wer heute nicht auf die Schiene setzt, bleibt übrig.“

Sowohl finanziell als auch zeitlich liegt das ÖBB-Projekt genau im Plan. Die Fertigstellung war für 31. August 2012 terminisiert worden und das wurde nach zweieinhalbjähriger Bauzeit punktgenau eingehalten.

 

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