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10.-Oktober-Strasse eröffnet

(01.12.2012)
Nach knapp über einem Jahr Bauzeit wurde am 1. Dezember die 10.-Oktober-Straße mit einem großen Straßenfest eröffnet.
Es ist das Paradebeispiel einer gelungenen Abwicklung einer innerstädtischen Baustelle. Bereits Monate vor Baubeginn wurde mit den betroffenen Unternehmern alles abgeklärt und Initiativen gesetzt, um eine möglichst reibungslose Bauabwicklung zu garantieren. Mit dem Ergebnis, dass von den Unternehmern selbst – Unternehmersprecher waren Raimund Plautz und Albert Pflüger - der Stadt das allerhöchste Lob für die professionelle Abwicklung ausgesprochen wurde.

„Straßensanierungen sind immer schwierig, doch wie diese Baustelle abgewickelt wurde, ist mustergültig“, sagte Bürgermeister Christian Scheider beim Straßenfest. Das Stadtoberhaupt hob auch hervor, das neue und attraktiv gestaltete Straßen die Wirtschaft der gesamten Umgebung beleben.

Vizebürgermeister Albert Gunzer bekräftigte, dass hier 4,2 Millionen Euro sinnvoll investiert wurden. „Die Stadt  muss sparen, aber wo Geld sinnvoll investiert werden kann, da werden wir es auch bereitstellen“, sagte Gunzer. Der Wirtschaftsreferent hob ich die zahlreichen Aktionen, die von Stadt und Stadtmarketing für die Unternehmer gemeinsam organisiert wurden, hervor. So gab es in den Geschäften preisgünstige Angebote oder etwa ein Gewinnspiel. „Gewinne im Wert von 7.500 Euro wurden ausgespielt“, so Gunzer.

Für Tiefbaureferent Stadtrat Peter Steinkellner ist die Gestaltung des öffentlichen Raumes immer eine Herausforderung. „Denn der öffentliche Raum ist ein Ort, den jeder betrifft“, so Steinkellner, für den eine attraktive, lebendige City von essentieller Bedeutung für jede Stadt ist. Für Steinkellner war es wichtig, die Nord-Süd-Achse, die am Heuplatz beginnt und über die Fußgängerzone zum Neuen Platz führt, weiter auszubauen. Um den Fußgängerzonen-Charakter beizubehalten wurde deshalb auch der kurze erste Teil der 10.-Oktober-Straße zwischen Neuer Platz und 8.-Mai-Straße mit einer Pflasterung versehen.

Gebaut wurde in mehreren Abschnitten, die Gesamtlänge der Baustelle betrug 640 Meter. Dabei wurde nicht nur der gesamte Straßenkörper erneuert, sondern natürlich auch die Infrastruktur, sprich die Versorgungsträger modernisiert, auf Barrierefreiheit geachtet, ein taktiles Leitsystem für behinderte Mitbürger installiert und an der Ecke Paulitschgasse ein öffentlicher Platz geschaffen.

Auf diesem Platz steht eine Büste des italienischen Architekten Domenico dell’Allio, dem Erbauer der historischen Altstadt von Klagenfurt. Die Büste stammt von der Künstlerin Mag. Elisabeth Juan, die bei der Enthüllung durch die Klagenfurter Stadtpolitik mit dabei war.

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