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Eishalle: Kosten liegen auf dem Tisch

(26.03.2012)
Die Kosten für die zwei Eishallen-Varianten liegen nun auf den Tisch. Betreffend Kompetenzzentrum wartet man noch auf den Bund.
Im Rahmen einer Gesprächsrunde, zu der alle Fraktionen der Stadt, Land, KAC und Messe geladen waren, wurden die Kostenschätzungen für die beiden zur Diskussion stehenden Eishallenprojekte präsentiert. Bekanntlich sieht Variante A den Neubau am bestehenden Standort vor. Hier würde die bestehende Eishalle abgetragen werden und ein Neubau für rund 6.000 Besucher inklusive Restaurant, Umkleidekabinen, Gymnastikräume und VIP-Bereich entstehen. Geschätzte Kostenpunkt des Architekten 28,9 Millionen Euro.
Variante B sieht den Neubau der Eishalle am Messeparkplatz östlich der Sepp-Puschnig-Halle für circa 7.000 Besucher vor, inklusive Restaurant, Umkleidekabinen, Gymnastikräumen und VIP-Bereich. Hierfür wird mit einer Investition von 39,15 Millionen Euro gerechnet. Stadt und Land hatten im Vorfeld eine Finanzierungszusage von jeweils 12,5 Millionen Euro für eine neue Halle abgegeben.

Beide Varianten wurden exklusive dem Bundesleistungszentrum, welches der Bund für den Standort Klagenfurt in Aussicht stellt, bewertet. Erhält Klagenfurt tatsächlich den Zuschlag für das Bundesleistungszentrum, käme Variante A auf 31,27 und Variante B auf 41,5 Millionen Euro. Allerdings würde sich dann auch der Bund mit einem Drittel an den Gesamtkosten beteiligen.

„Beim Bund ist bereits der Beschluss des Österreichischen Eishockeyverbandes für den Bundesleistungszentrum-Standtort Klagenfurt eingelangt. Damit ist ein Kriterium des Bundes schon erfüllt. Ein Betriebs- und Strukturkonzept sind seitens des ÖEHV derzeit in Arbeit“, informierten Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Albert Gunzer und Sportreferent Jürgen Pfeiler nach dem Gespräch. Mit diesen Ergebnissen soll eine Delegation von Stadt und Land wieder nach Wien ins Sportministerium reisen, um die Drittelfinanzierung des Bundes zu konkretisieren.

„Da zwischen den beiden Eishallen-Varianten doch ein großer Kostenunterschied besteht, ist aus jetziger Sicht die günstigere Variante die realistischere. Natürlich hängt aber auch noch einiges davon ab, wie viel der Bund tatsächlich bereit ist, zum neuen Eishallenprojekt in Klagenfurt beizusteuern. Hat man die Gewissheit, wird es eine rasche politische Entscheidung für eine Variante geben“, so die Stadtvertreter abschließend.

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