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Entlastung der Ostbucht

(23.03.2012)
Die Wörthersee-Ostbucht ist als Veranstaltungsort verstärkt in den Vordergrund gerückt. Das sorgt oftmals für Konfliktstoff.
Bürgermeister Christian Scheider lud daher nun Veranstaltungsvertreter und Beamtenschaft an einem Tisch, um entsprechende Entlastungsmaßnahmen für die Ostbucht speziell bei Großveranstaltungen ausarbeiten zu lassen.
„Die Stadt steht in diesem Bereich für Veranstaltungen mit Qualität, ein Ballermann-Niveau wollen wir in der Ostbucht nicht haben und das werden wir auch nie zulassen“, sagte Bürgermeister Christian Scheider nach der Gesprächsrunde. Scheider hob auch hervor, dass es in der Vergangenheit schon immer das Bemühen der Stadt war, Verbesserungen bei Events durchzuführen. „Durch das Beachcamp gegenüber von Minimundus konnte etwa das wilde campieren im Europapark eingestellt werden“, sagte Scheider. Außerdem wurde nach Absprache mit den Veranstaltern erreicht, dass die Auf- und Abbauzeiten möglichst kurz gehalten werden. Weitere Entlastungsmaßnahmen in der Vergangenheit waren auch noch ein Nachtparkverbot auf den Strandbadparkplätzen oder eine strengere Überwachung, ob die Auflagen von den Veranstaltern auch eingehalten werden.


 

Shuttledienst

Beim jüngsten Gespräch mit den Veranstaltern wurde nun beschlossen, einen einheitlichen Shuttledienst einzuführen. Dieser soll nicht nur bei Events, sondern während der gesamten Hoch- bzw. Badesaison zur Verfügung stehen und auch von den Badegästen genützt werden können. Damit will man den Verkehr an einem hochsommerlichen Badesonntag entsprechend entlasten. Ein entsprechendes Konzept wird nun ausgearbeitet. „Der Shuttledienst bringt sowohl den Eventbesuchern als auch den Erholungssuchenden etwas“, ist Bürgermeister Scheider überzeugt.
Weitere Entlastungsmaßnahmen sind die Verminderung des Schwerverkehrs sowie die Lärmreduktion bei den Tonproben auf ein Mindestmaß. Da speziell das geplante Hafenfest im Mittelpunkt der Kritik stand, ging Bürgermeister Scheider auch direkt auf dieses ein. So wurde dem Veranstalter, der IP Media, vorgeschrieben, keine Zelte aufzustellen und die Markthütten der Stadt zu verwenden. Außerdem bleibt die Seepromenade für Spaziergänger frei. Wie Scheider betonte, wird das Hafenfest, das in den letzten drei Jahren noch Seefest hieß und am Strandbadparkplatz stattfand, ein Familienfest werden.


 

Starnacht

Neu im Veranstaltungsreigen ist heuer auch die Starnacht, die bekanntlich von Pörtschach nach Klagenfurt übersiedelt ist. Hier wird es – da auf der Seebühne nicht so viele Besucher untergebracht werden können – einen Public Viewing-Bereich geben. Dazu gibt es laut Stadtgartenchef Dipl.-Ing. Heinz Blechl intensive Verhandlungen mit dem Veranstalter IP Media, um die Belastungen in diesem Bereich ebenfalls niedrig zu halten.
Grundsätzlich stellt Bürgermeister Scheider abschließend nochmals klar, dass die Klagenfurter Ostbucht kein Treffpunkt für GTI- oder Ballermann-Fans ist oder jemals sein wird. „Wir sind dabei, einen vernünftigen Mittelweg zwischen den einzelnen Interessensgruppen zu finden. Das kann aber nur gemeinsam passieren, daher müssen wir gemeinsam an einem Strang ziehen, um die optimale Lösung für das Naherholungsgebiet aller Klagenfurt zu finden“, so Bürgermeister Scheider.

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